Banque cantonale du Valais

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Internationaler Zahlungsverkehr

Neuerung bei grenzüberschreitenden Zahlungsaufträgen

Derzeit werden bei der Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen aufgrund der seit Juli 2003 geltenden Geldwäschereiverordnung der Eidgenössischen Bankenkommission Name und Adresse des Auftraggebers (Kontoinhaber) angegeben. Neu wird ab 1. Oktober 2007 zusätzlich die Kontonummer aufgeführt.

Diese Neuerung wurde nötig, weil im Rahmen der geltenden Massnahmen zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung die Mitgliedstaaten der FATF (Financial Action Task Force), zu denen auch die Schweiz zählt, und deren Finanzinstitute weltweit dazu verpflichtet sind, bei Zahlungsaufträgen bestimmte Angaben zu den daran beteiligten Parteien zu machen.

Seit dem 1. Januar 2007 verlangt beispielsweise die EU, dass bei Geldüberweisungen an ein Finanzinstitut mit Sitz in der EU Name, Adresse und Kontonummer des Auftraggebers (Kontoinhaber) angegeben werden. Zahlungsaufträge, welche diese Angaben nicht enthalten, dürfen damit von Banken in der EU und in weiteren Ländern nicht mehr ausgeführt werden.

Für die Abwicklung Ihrer grenzüberschreitenden Zahlungen sowie bei Zahlungsaufträgen in fremden Währungen werden die oben erwähnten Informationen den beteiligten Banken und Systembetreibern bekannt gegeben. Bei diesen Instituten handelt es sich vor allem um Korrespondenzbanken von (Bankname) sowie um Betreiber von Zahlungsverkehrssystemen oder um SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication). In der Regel erhält auch der Begünstigte die Angaben über den Auftraggeber. Ferner ist es möglich, dass die an der Transaktion beteiligten Banken, Systembetreiber oder SWIFT die Daten ihrerseits zur Weiterverarbeitung oder zur Datensicherung an beauftragte Dritte in weitere Länder übermitteln.

Ihre Auftraggeberdaten, die ins Ausland gelangen, sind nicht mehr vom schweizerischen Recht geschützt. Ausländische Gesetze und behördliche Anordnungen können die Weitergabe dieser Daten an Behörden oder andere Dritte verlangen, was 2006 zu Diskussionen im Zusammenhang mit SWIFT geführt hat.

Internationaler Zahlungsverkehr

Ab dem 1.1.2006 bestehen die Banken aus der Europäische Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum auf die Angaben wie IBAN (International Bank Account Number) und den BIC/SWIFT (Bank Identifier Code) für Begünstigte im internationalen Zahlungsverkehr. 

Ab dem 1.1.2006 werden Zahlungen in diese Länder ohne diese Angaben wie IBAN und BIC/SWIFT nicht mehr ausgeführt. Der Begünstigte muss Ihnen also diese diversen Codes mitteilen. 

Sollten Sie vom Ausland Geld überwiesen haben, so finden Sie Ihre Codes wie IBAN und BIC/SWIFT auf unserer Homepage www.wkb.ch (unten under Rubrik : WKB Koordinaten).

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