Banque cantonale du Valais

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Verantwortungsbewusstes Unternehmen

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Die WKB - die erste equal-salary zertifiziert Bank in der Schweiz

Als erste Bank in der Schweiz und als erstes Walliser Unternehmen gehört die Walliser Kantonalbank auch zu den ersten zwei an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen, mit dem Label equalsalary. Dank dieser Zertifizierung kann das Unternehmen prüfen, ob sie eine faire Lohnpolitik zwischen Mann und Frau betreibt und dies offen legen.
Das Analyseverfahren erfolgt in zwei Phasen : eine statistische Phase zur Auswertung der Lohndaten, gefolgt von einem Audit vor Ort.
Als erstes macht das Observatoire Universitaire de l’Emploi der Universität Genf eine statistische Analyse der Lohnpolitik des Unternehmens und all ihrer Lohndaten. Diese erste Etappe ermöglicht es, den Grad der Gleichbehandlung zwischen Mann und Frau zu evaluieren. Um zur zweiten Phase überzugehen, muss das Lohngleichheitskriterium erfüllt sein, wonach die Lohndifferenz zwischen Mann und Frau nicht höher als 5% sein darf. Die WKB hat diese Anforderung vollumfänglich erfüllt. Ihre Differenz liegt nämlich bei 2,7%, womit sie den Zertifizierungsprozess fortführen darf.
Die Personalpolitik der Bank, ihre Arbeitsabläufe, Anwendung der Stellenbeschreibungen, Festsetzung der Ziele, Bewertung der Leistungen, Rekrutierung, Förderung und Schulung des Personals wurden anlässlich des Audits als zweite Etappe des Programms getestet.
Die mit diesem Mandat beauftragte Société Générale de Surveillance (SGS) verteilte einen Fragebogen an eine bestimmte Anzahl Mitarbeiter, deren Auswahl eine gute Repräsentativität des Unternehmens gewährleistete. Parallel dazu führte ein Consultant Einzelgespräche mit dem Präsidenten der Generaldirektion, der Personalleiterin, einer Führungskraft sowie mit zwei Gruppen von vier bis fünf Mitarbeiterinnen. Dabei ging es namentlich darum, das Engagement des Unternehmens zu Gunsten einer fairen Lohnpolitik und deren Umsetzung in den Personalprozessen zu prüfen.
Schliesslich bescheinigten die Ergebnisse des Audits der WKB, dass ihre Personalpolitik und -verfahren mit den definierten Kriterien übereinstimmen. Am Ende dieses Prozesses wurde der WKB das Label equal-salary verliehen, welches drei Jahre gültig und auf Antrag erneuerbar ist. Während dieser Zeit muss sich die Bank zwei Kontrollaudits unterziehen, um sichzu vergewissern, dass die von den Auditoren abgegebenen Verbesserungsempfehlungen befolgt werden.
Die Kantonalbank hat darauf Verbesserungspunkte definiert. Künftig wird ein formelles Jahresreview der Personalziele mit der Generaldirektion organisiert. Die Stellenbeschreibungen werden individueller formuliert, um mitarbeiterspezifische Aufgaben zu integrieren, wovon die Kollegen mit gleicher Funktion nicht unbedingt betroffen sind. Zu den Verbesserungen zählen auch interne Kommunikationsmassnahmen insbesondere zwischen den Führungskräften und den Mitarbeitenden sowie eine verstärkte Unterstützung der Frauen, um sie zur Bewerbung um verantwortungsvolle Posten zu motivieren.
Die Zertifizierung equal-salary beweist, dass die Bank Frauen und Männer lohnmässig gleich behandelt und um eine ständige Verbesserung der Situation bemüht ist.
Gegenüber ihren Mitarbeitenden und externen Partnern kann sich die Bank nun noch besser als moderne und ethische Arbeitgeberin positionieren.
 

Gesundheit und Motivation am Arbeitsplatz

Die Walliser Kantonalbank, welche um das Wohlergehen ihrer Mitarbeitenden besorgt ist, lancierte ein gross angelegtes Projekt über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Die Unterstützung der Mitarbeitenden bei der Bewältigung persönlicher Schwierigkeiten, die Vorbeugung häufiger Arbeitsabsenzen und  die Erhaltung der Arbeitsmotivation und des guten Arbeitsklimas sind einige von vielen Zielen dieser Massnahme.
Überdies sind Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz gesetzliche Verpflichtungen, die der Arbeitgeber gemäss Obligationenrecht zu erfüllen hat.
Bei der WKB sind diese Punkte ein Dauerthema. Seit einigen Jahren entwickelt sie für manche einen Katalog individueller Massnahmen wie Mutterschaftsurlaub, Frühpensionierung, Teilzeitbeschäftigung, Ergonomie am Arbeitsplatz und für andere einen Katalog kollektiver Massnahmen wie die Teilnahme an der Kampagne « Berufslehre ohne Rauch » und flexible Arbeitszeiten.
Im Rahmen des lancierten Projekts und unter Leitung der Personalabteilung wird eine Reihe von neu und schrittweise eingesetzten Instrumenten die Qualität der Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden der Bank weiter verbessern.

Einrichtung einer betrieblichen Sozialberatung

Dank der Partnerschaft mit Proitera kann die Walliser Kantonalbank auf die Dienste dieser Gesellschaft zählen, welche in der betrieblichen Sozialberatung, im Coaching und in der Organisationsberatung tätig ist. Proitera verfügt über ein Netzwerk von Sozialarbeitern und bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Kaderleuten von Unternehmen Beratungen an. Auf Wunsch können die Mitarbeiter der WKB nun eine professionelle und kostenlose Hilfe bei der Bewältigung ihrer privaten oder beruflichen Schwierigkeiten in Anspruch nehmen. Der WKB geht es darum, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ein Problem erkennen, Hilfe anzubieten, bevor es überhand nimmt. Proitera, welche dem Berufsgeheimnis unterstellt ist, sichert absolute Diskretion zu.
Zur Steigerung des Wohlbefindens und der Sicherheit der Mitarbeitenden der WKB tragen auch andere konkrete Massnahmen bei.
Es wird ein neuer Absenzenverwaltungsprozess eingeführt, um eine einheitliche und adäquate Bearbeitung der Absenzen zu gewährleisten. In Bezug auf die Ausbildung geht es darum, eine motivierende Strategie einzuführen, welche Gesundheit am Arbeitsplatz und ein hohes Leistungsniveau der Teams miteinander vereint. Diesbezüglich werden die Führungskräfte an einer speziellen Schulung teilnehmen, welche Führungstechnik mit einer motivierenden Kommunikationsweise verbindet. Auf dem Programm stehen auch Unfallbekämpfung sowie interaktive Vorträge über die Verhütung von Nichtbetriebsunfällen (Verkehrs-, Sport-, Haushalts- und Freizeitunfälle) in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu). Schliesslich soll mit speziellen Kursen punktuell für Stressbewältigung sensibilisiert werden.

Das bürgerliche Engagement der WKB-Mitarbeiter

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Walliser Kantonalbank bringen ihre Kompetenzen auch im Walliser Gesellschaftsleben ein. Die WKB als Arbeitgeberin unterstützt das Engagement ihrer Mitarbeiter ausserhalb der Bank.
Per 31. Dezember 2012 wurden 221 Mandate gezählt. 34% (76) sind private Mandate für Gesellschaften oder Vereine mit Erwerbszweck. Die übrigen 145 Engagements lassen sich unterteilen in Bankmandate (37), politische Ämter (38), diverse Mandate wie Lehrämter (20) und militärische Aktivitäten oder Feuerwehreinsätze (4). Um die Tabelle komplett zu machen, fallen die 46 Mandate, die unter sonstigen Aktivitäten verzeichnet sind, sowohl in den Kultur- und Sportbereich als auch in den Vereinsbereich im weiten Sinne.

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