Banque cantonale du Valais

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Vermögensverwaltung – die WKB erntet die Früchte ihrer bewährten Strategie

Die Schweizer Finanzwelt durchläuft tiefgreifende Veränderungen. Paradigmen ändern sich, Orientierungspunkte verschwinden, Reglementierungen nehmen zu und werden verschärft. Selbst in diesem sich ständig verändernden Umfeld ist die Strategie der Walliser Kantonalbank von Erfolg gekrönt. Die ihr zur Verwaltung anvertrauten Depots erreichten zum Endes des Geschäftsjahres 2012 die Rekordsumme von 6,6 Milliarden Franken und nahmen somit um mehr als 10% zu.
Mit der Änderung der Regeln im Vermögensverwaltungsbereich wurden die Karten vollkommen neu gemischt. Dieses Geschäft wird durch eine ganze Reihe von gesetzlichen Vorschriften eingeschränkt und eingeengt, wie beispielsweise die grenzüberschreitenden Gesetzgebungen, die amerikanische FATCA, die Weissgeldstrategie, der automatische Informationsaustausch und die Rubik-Abkommen. Diese mit Österreich und dem Vereinigten Königreich abgeschlossenen Abkommen sehen eine Quellensteuer vor, welche von der betroffenen Bank direkt beim Kunden erhoben wird.
Dieses sich ständig verändernde internationale Umfeld beeinflusst auch das Geschäft der Walliser Kantonalbank. Das Vermögensverwaltungsgeschäft ist neben dem Corporate Banking und Retail Banking eines der drei Geschäftsbereiche der WKB. Der Wunsch nach einer besseren Aufteilung der Erträge ist nach wie vor aktuell. Andererseits aber veranlassten die ständigen Änderungen der gesetzlichen Vorschriften die WKB dazu, ihre Strategie neu zu positionieren. Die WKB setzt auf eine On-Shore-Strategie und zielt somit hauptsächlich auf die in der Schweiz und besonders im Wallis wohnhaften Kunden ab. Das Hauptziel ist, diese Kundschaft zu halten und zu erweitern. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem organischen Wachstum, der Erhaltung der Guthaben, der Bindung der bestehenden Kunden und der Zunahme neuer Geschäftsbeziehungen. Zusätzlich hat die Bank die Weissgeldstrategie verabschiedet, welche auf neue Geschäftsbeziehungen mit Auslandkunden angewandt wird. Diesbezüglich können europäische Kunden, die den steuerlichen Verpflichtungen ihres Wohnsitzlandes nachkommen, jederzeit eine Geschäftsbeziehung mit der WKB unterhalten, sofern die Aufnahme der Geschäftsbeziehung auf Schweizer Boden stattfindet.
In einem Geschäftsbereich, der hauptsächlich auf Beziehungen beruht, ist die Qualität der Beratung ein Schlüsselelement. In Anbetracht der gesetzlichen Rahmenbedingungen wird dieser den Kunden verliehene Mehrwert ein immer wichtigeres  Unterscheidungskriterium auf dem stark konkurrenzierten  Vermögensverwaltungsmarkt sein.

Eine leistungsfähige Organisation

Die Vermögensverwaltung der WKB umfasst vier Bereiche : die private Vermögensverwaltung (Private Banking), die institutionelle Vermögensverwaltung (namentlich für Pensionskassen), die Finanzplanung sowie die private und berufliche Vorsorge.
Über 50 Personen kümmern sich ausschliesslich um die Vermögensverwaltung der Bank, welche sich grösstenteils aus den Vermögensverwalterteams, Spezialisten und Mitarbeitern zusammensetzt, welche wiederum auf die Regionalfilialen der Städte und die Verkaufsstellen der wichtigsten Ferienorte verteilt sind. Überdies widmet sich eine Facheinheit vollumfänglich der institutionellen Vermögensverwaltung und der Finanzplanung.
Das übrige Personal bildet das Kompetenzzentrum Asset Management, welches die Beratungs- und Verkaufseinheiten unterstützt und durch die Bereitstellung von Informationen, Analysen und einer effizienten Handelsplattform zweckmässige Anlagelösungen anbietet. Das Portfolio Management stellt namentlich die Zusammenstellung der Modellportefeuilles und die Wahl der Anlagevehikel sicher. Das Advisory garantiert den Beratern eine konstante und effiziente Information über die Marktlage und hilft unter anderen bei der bedürfnisgerechten Auswahl der Finanzprodukte. Die Einheit « Drittverwalter » bietet den Kunden eine einmalige Einstiegsmöglichkeit sowie Dienstleistungen, die den Anforderungen der Geschäftskunden gerecht werden. Das Vorsorgeteam, welches für die Verwaltung der Sparen-3- und Freizügigkeitsstiftungen der WKB verantwortlich ist, ist auch für die Berater im Vorsorgebereich eine Stütze. Die Abteilung Finanzmärkte & Tresorerie bietet den Kunden eine effiziente und professionelle Plattform zur Ausführung von Börsenaufträgen und verwaltet die Liquidität der Bank sowie die Devisengeschäfte. Diese Spezialisten handeln direkt mit den Börsen auf der ganzen Welt. Die WKB verfügt über einen Börsensaal, welcher mit den Finanzmärkten der Welt in ständiger Verbindung steht. Auf einer mit dem weltweiten Netz verbundenen elektronischen Plattform kann die Entwicklung der Transaktionen in Echtzeit verfolgt werden.

Seriöse und effiziente Partner

Dank erstklassigen Partnerschaften kann die Walliser Kantonalbank ihren Kunden eine breite Produkt- und Dienstleistungspalette namentlich im Anlagefondsbereich anbieten. Dazu kann die WKB namentlich auf die Unterstützung von Swisscanto zählen, dem Kompetenzzentrum für Financial Engineering der Schweizerischen Kantonalbanken.
Die 1973 gegründete Gruppe beschäftigt etwa 390 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Zürich, Bern, Basel, Pully, London, Frankfurt am Main, Mailand und Luxemburg.
In der Schweiz ist Swisscanto einer der führenden Vermögensverwalter, die Privatpersonen, Unternehmern und  Institutionellen Anlage- und Vorsorgelösungen anbietet.
Das von der Swisscanto-Gruppe verwaltete Vermögen beläuft sich auf 53 Milliarden Schweizer Franken, davon über 42 Milliarden in 121 Anlagefonds.
Als einer der besten Fondsanbieter wird Swisscanto national und international regelmässig ausgezeichnet.
Diese Gruppe ist auch für ihre Vorreiterrolle bei nachhaltigen Anlagen und ist für ihre jährlich publizierte Studie über Pensionskassen bekannt.

Die offene Architektur als Qualitätspfand

Die Geschäftspolitik der Bank im Vermögensverwaltungsbereich stützt sich auf das Prinzip der offenen Architektur. So beinhaltet die Verwaltungsphilosophie der WKB den Grundsatz, dass das Unternehmen keine « Hausfonds » besitzt. Bei der Auswahl der besten Anlageinstrumente für die Zusammenstellung der ihrer Kundschaft angebotenen Verwaltungsmandate geht sie also vollkommen neutral vor. Dies ist genau das Prinzip der offenen Architektur:
Die WKB handelt als Generalunternehmerin und wählt das Beste auf dem Markt aus, um den Erwartungen des jeweiligen Anlegers gerecht zu werden. Dank dieser Praxis kann sie im Übrigen eine perfekte Übereinstimmung zwischen der Anlagestrategie, dem Profil des Kunden und dessen Risikobereitschaft gewährleisten.
Somit üben die Vermögensverwalter der WKB ihren Beruf ohne interne Zwänge aus, wonach bestimmte Produkte verkauft werden müssten. Während der ganzen Dauer seiner Investition widmen sie sich ausschliesslich der Beratung und Begleitung des Kunden.

Vermögensverwaltung – die WKB festigt ihre Position

Im Vermögensberatungsbereich erzielte die WKB ein erfreuliches Jahr 2012. Sie konnte die verwalteten Depots um 617,4 Millionen Franken bzw. 10,3% auf die nie erreichte Summe von 6,597 Milliarden Franken steigern. Jahr für Jahr konnte die WKB ihr Private Banking-Kundenportefeuille erweitern. Im 2012 konnte sie sich über eine Nettozunahme von 3,7% freuen.
Diese Performances sind umso erfreulicher, als dass sie in einem schwierigen Umfeld erwirtschaftet wurden, begleitet von einer gesetzlichen Verschärfung und grundlegenden Änderungen der Rahmenbedingungen zur Ausübung des Vermögensverwaltungsgeschäfts. Dieses Umfeld übt einen zusätzlichen Druck auf die Banken aus, welcher sie zu einer Weiterentwicklung der Informatik und zu einem Ausbau der internen Kontrollstrukturen zwingt, um mit den neuen Normen konform zu sein.

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