
WKB-Porträt
Als öffentlich-rechtliche Aktiengesellschaft ist die Walliser Kantonalbank (WKB) an der Schweizer Börse kotiert. Sie bietet die Dienstleistungen einer Universalbank im Interesse des gesamten Kantons an und trägt zur ausgewogenen Entwicklung der Walliser Wirtschaft in den Grenzen der Vorsichtsregeln der Branche bei. Als zielstrebiges Unternehmen erwirtschaftet die WKB ihre Erfolge dank einer Unternehmensphilosophie, welche auf Gewinnoptimierung im Rahmen einer dauerhaften Partnerschaft mit ihren Aktionären, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ihren Kunden und der Wirtschaft ihres Kantons beruht. Der menschliche Mehrwert, welcher sich durch die Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein jeder ihrer Mitarbeiterinnen und jedes ihrer Mitarbeiter charakterisiert, ist das Fundament der Wachstumsstrategie.
GESCHICHTE
Die Walliser Kantonalbank wurde im Jahr 1917 gegründet. Als öffentliches Institut, welches in vollem Umfang dem Staat Wallis gehörte, genoss die WKB bei ihrer Gründung die Garantie ihres Alleineigentümers auf allen Verpflichtungen. Die Bank trug in engen Grenzen zum Wirtschaftsaufschwung des Wallis bei und beteiligte sich an allen Grossbaustellen, welche das mehrheitlich landwirtschaftliche Wallis von gestern in den multiwirtschaftlichen Kanton von heute verwandelten. Ihr Gepräge gab sie auch dem Aufbau der internationalen Beziehungen, der Sanierung der Rhone-Ebene, der Modernisierung und Intensivierung der Landwirtschaft, der Entwicklung des Fremdenverkehrs sowie den Dammbauten. Nach ihrem 75-jährigen Bestehen in der Rechtsform eines öffentlich-rechtlichen Instituts wandelte sich die WKB am 1. Januar 1993 in eine öffentlich-rechtliche Aktiengesellschaft und öffnete damit ihr Aktienkapital dem Publikum. Sie war die erste schweizerische Kantonalbank, die ihre Rechtsform änderte.
PERSÖNLICHKEIT
Die Walliser Kantonalbank geniesst keinen Sonderstatus, ganz im Gegenteil. Sie stellt sich einer harschen Konkurrenz eines überregulierten Sektors. In dieser Hinsicht ist es ihr gelungen, ihre auffällige Marke, welche mit ihrer Geschichte, ihrer Tätigkeit und ihrer Umgebung vollkommen übereinstimmt, zu etablieren. Die Position der Bank ist klar, bodenständig und beruht auf Courage und Heimatverbundenheit. Die Verankerung der WKB im Wallis ist offenkundig, ihre Ortsnähe anerkannt und geschätzt, ihre Legitimität und Identität gewahrt. Auch als einzige Walliser Bank ist die WKB Teil eines globalen Systems. Die Identität der Walliser Kantonalbank beruht auf Kompetenz, Beständigkeit, Kundennähe und Nachhaltigkeit. Diese Eigenschaften, welche ihren Alltag bestimmen, werden durch die steigenden Ergebnisse in den letzten Jahren bestätigt.
UNTERNEHMENSFÜHRUNG
Die Walliser Kantonalbank pflegt eine Unternehmenspolitik, die mit ihrer Persönlichkeit vollkommen einher geht. Das konsequente und auf moderne Unternehmensführungsprinzipien basierende Management der WKB wird unter anderem durch eine permanente Risiko- und Kostenkontrolle konkretisiert. Im Rahmen ihrer Unternehmensziele strebt die Bank nach einem Qualitätswachstum und nach einer optimalen Rentabilität, um dauerhafte Gewinne zu erzielen. Diese qualitative Entwicklungsstrategie soll die finanzielle Beständigkeit der Bank sicherstellen, die geschäftsbedingten Risiken decken, genügend Reserven bilden, eine angemessene Kapitalrendite gewährleisten und nicht zuletzt Arbeitsplätze sichern.
Die Risikonahme und das Risikomanagement sind ein fester Bestandteil der Tätigkeiten der Bank. Aus Sicht der WKB ist ein optimales Risikomanagement ein Erfolgsfaktor des Unternehmens. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource der Bank. Sie stellen ihre unternehmerische Haltung unter Beweis. Jeder ist in seinem Tätigkeitsbereich für die Geschicke seines Unternehmens verantwortlich. Jeder Geschäftszweig der Bank verlangt heutzutage einen Mehrwert, das heisst eine positive Einstellung, Fantasie und originelle Lösungen. In einem Wort: die Bereitschaft, kreativ tätig zu sein und sich einzusetzen.
GESCHÄFTSBEREICHE
Mit einer Bilanzsumme von 12,4 Milliarden nimmt die Walliser Kantonalbank einen wichtigen Platz auf dem Walliser Bankenmarkt ein, wo sie einen Marktanteil von etwa 30% besitzt. Sie beschäftigt 512 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, womit sie zu den Referenzarbeitgebern des Wallis gehört.
Die Aufteilung in homogene Segmente ermöglicht es der Bank, mit zweckmässigen Dienstleistungen sowie einer leistungsstarken und persönlichen Unterstützung und Beratung aufzuwarten. Die WKB übt die Tätigkeiten einer Retailbank, einer Vermögensverwaltung (private und institutionelle Kunden) und einer Unternehmensbank aus und verfügt über ein weites Verkaufsstellennetz, welches sich über das gesamte Walliser Territorium erstreckt (23 Filialen, 45 Vertretungen und 72 Bancomaten - 11 Versomaten - 1 Multifunktionsautomat). Im Rahmen ihrer Multikanalvertriebsstrategie bietet sie die gesamten Dienstleistungen des Electronic Banking und die Grunddienstleistungen des Telephone Banking an und stützt sich zusätzlich auf ein breites Vermittlernetz ab. Ihr Netzwerk ist in fünf Regionen aufgeteilt: Oberwallis, Siders, Sitten, Martigny und Monthey.
STRATEGIE
Eine kohärente Strategie und Beständigkeit: Seit vielen Jahren bilden die Qualität der Aktiven, die Kostenbeherrschung, die Diversifi zierung der Ertragsquellen und die Erhöhung der Eigenmittel den strategischen Rahmen der WKB. Ein besonderer Effort gilt dem Vermögensverwaltungsgeschäft, um die Diversifikation der Erträge der Bank zu erhöhen. Auf operativer Ebene verfolgt die Bank zwei Ziele gleichzeitig: die zusätzliche Verbesserung der Rentabilität und die Steigerung des Volumens der Kundenausleihungen und der verwalteten Depots.

