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Die WKBWirtschaftsinformationen

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outlook.eco : Strukturen und Perspektiven der Walliser Wirtschaft

Die Walliser Wirtschaft, mit ihren Erfolgen und Misserfolgen, ihren Herausforderungen und Möglichkeiten, ihren Schwachpunkten und Stärken. Outlook.eco, am 15.10.2009 von der Walliser Industrie- und Handelskammer (WIHK), mit der Unterstützung der Walliser Kantonalbank und dem Departement für Wirtschaft, Energie und Raumentwicklung, herausgegebenen Werk, bietet dem interessierten Leser eine synthetische Vision des Walliser Wirtschaftsgewebe.

"Eine gute Wirtschaftspolitik beginnt mit qualitativ guter Information“ unterstreicht Vincent Riesen, Direktor der WIHK. Das Ziel des Werkes outlook.eco ist es, allen politischen Entscheidungsträgern, Unternehmer und Bürgern eine objektive Vision der Walliser Wirtschaft aufzuzeigen. Die Autoren haben sämtliche verfügbaren wichtigen Daten zusammengetragen, zusammengefasst und auf Papier gebracht, um die Verständigung voranzutreiben. Das Resultat ist heute für alle zugänglich.

Ausgangspunkt dieser panoramischen Reise: eine Analyse der wirtschaftlichen Leistung des Kantons, gemessen an seinem Bruttoinlandprodukt. Pascal Perruchoud, Mitglied der Generaldirektion der Walliser Kantonalbank, erinnert daran, dass die WKB und die WIHK, mit Unterstützung des Institutes BAK Basel Economics, bereits seit 10 Jahren alljährlich eine Konjunkturbeobachtung durchführt. Es liegt uns am Herzen, die Öffentlichkeit über die aktuellen wirtschaftlichen Tendenzen zu informieren“. Outlook.eco ist das Ergebnis dieser konstanten Überwachung. Es vereinigt die Informationen der Jahresrapporte von mehreren Jahren.

Der Leser wird von Kapitel zu Kapitel die Grundlagen welche die Leistung der Walliser Wirtschaft erklären entdecken. Jede Tabelle, jede Graphik, jede Angabe eröffnet ebenso viele Überlegungs-möglichkeiten für eine vertiefte Untersuchung. Outlook.eco wollte eine Zusammenfassung des kollektiven Lernprozesses der Welt der Walliser Politik und Wirtschaft bieten. Wie Jean-Michel Cina, Vorsteher des DWER (Departement für Volkswirtschaft, Energie und Raumentwicklung), unterstreicht, bietet outlook.eco zahlreiche Interpretationsschlüssel zur Verfeinerung: Der nötige Abstand zu einer vertieften Analyse kann für die Walliser Wirtschat nur dienlich sein. „Wir laden alle interessierten Personen dazu ein, sich dieses Werk als Werkzeug der Wirtschaftspolitik anzuschaffen“.

outlook.eco räumt mit Klisches auf

Das Bild, welches in der von der Walliser Industrie- und Handelskammer durchgeführten und von der Walliser Kantonalbank unterstützten Studie gemalt wurde, zeigt eine reichhaltige und vielfältige Wirtschaftslandschaft. Das Wallis schaffte die Umwandlung von einer vorwiegend ländlichen in eine moderne Wirtschaft, die von der Dienstleistungs- und Spitzenindustrie dominiert wird. Unser Kanton beherbergt eine Grosszahl von Gesellschaften, die sich durch die Qualität ihrer Dienstleistungen und Produkte auszeichnen und eine erstaunliche Innovationsfähigkeit an den Tag legen. Die Studie birgt auch einige Überraschungen, welche mit den Klischees über das Wallis aufräumen.

     

  • 19,9% des Walliser Bruttoinlandprodukts (BIP) stammen von den Exporten. Eine Zahl, die im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt niedrig ist, aber höher als in Ländern wie Japan, den Vereinten Staaten oder im Vereinigten Königreich.
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  • Das verfügbare Einkommen der Walliser liegt höher als der Schweizer Durchschnitt, aber die starke Steuerprogressivität bremst die Produktivitätsgewinne.
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  • Die Chemie macht etwa 10% des kantonalen BIP aus. Hierbei handelt es sich um den Vorzeigesektor des Kantons. In diesem Bereich ist das Wallis schweizweit an zweiter Stelle.

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