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Westschweizer BIP Wichtige Wirtschaftskennzahl
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Westschweizer BIP

Westschweizer BIP: Die Westschweiz gehört zu den wohlhabendsten Regionen Europas

Aufgrund der Wertschöpfung pro Einwohner verbesserte sich die Westschweiz im Jahr 2015 vom 12. auf den 8. Rang der wohlhabendsten Regionen in Europa. Vor ihr liegen nur die Londoner City, Luxemburg und ... fünf weitere Schweizer Regionen (Zürich, Tessin, Nordwestschweiz, Zentralschweiz sowie Bern und Solothurn).

Laut dieser Studie, die am 12. Forum des 100 am 11. Mai 2017 in Lausanne vorgestellt wurde, konnte sich die Romandie dank ihrer Wirtschaftsleistung um zwei Plätze verbessern. Die zwei weiteren Ränge sind auf das Zusammenwirken der Umrechnung des BIP der Schweizer Regionen von der Landeswährung in Euro (zu Vergleichszwecken) und der Frankenhausse nach dem Aufheben des Euromindestkurses zurückzuführen. Die Westschweiz kann mit Gebieten mithalten, die aus einem Hauptstadteffekt Vorteile schlagen, d. h. Standorte, die von der Konzentration von Tätigkeiten profitieren, die mit dem Status einer Landeshauptstadt im Zusammenhang stehen. Zudem leisten die zahlreichen Pendler an diesen Standorten ebenfalls einen wirtschaftlichen Beitrag. Beispiele dafür sind Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen, Helsinki, London, Luxemburg, Paris, Stockholm und Wien.

Die Westschweiz sticht jedoch vor allem dann hervor, wenn man gleichzeitig das Wachstum und den Wohlstand betrachtet. Die Romandie nimmt in Bezug auf den Wohlstand einen guten Platz ein. Darüber hinaus ist jedoch auch schnelleres Wachstum des Bruttoinlandsprodukts als in anderen Industrieregionen des Kontinents zu verzeichnen. Wenn man gleichzeitig die Platzierungen in Bezug auf das Wachstum (zwischen 2000 und 2015) sowie in Bezug auf den Wohlstand betrachtet, erreicht die Westschweiz den 3. Platz dieser Rangliste.

Aufgrund des dynamischeren Bevölkerungswachstums in der Westschweiz (+20,8 % während der betrachteten Zeitspanne) – Landesdurchschnitt (+15,3 %) – kann trotz dieses Ergebnisses der Abstand zum Schweizer Durchschnitt nicht aufgeholt werden. Bei gleicher Zunahme der Bevölkerung wie in der Schweiz würde das Westschweizer BIP pro Einwohner um 5,7 % höher liegen. Trotzdem hat sich ihr Anteil am Schweizer BIP erhöht (23,9 % im Jahr 2016 gegenüber 23,1 % im Jahr 2000).

Wichtige Wirtschaftskennzahl

Das BIP ist die Kennzahl, die am häufigsten zur Messung der Wirtschaftsleistung eines Landes oder einer Region herangezogen wird. Anhand dieses wichtigen Indikators ist es möglich, die Entwicklung im Zeitverlauf zu analysieren und Vergleiche zwischen den Regionen anzustellen. Mit der Publikation der BIP-Prognosen erhalten die Entscheidungsträger aus der Westschweizer Privatwirtschaft und Politik zudem ein wertvolles Instrument für die Entscheidungsfindung und Projektdurchführung.

Der Bund veröffentlicht seit vielen Jahren Daten zum Schweizerischen BIP und seit 2012 BIP-Schätzungen nach Kantonen, die gegenwärtig den Zeitraum 2008–2014 abdecken. In Zusammenarbeit mit dem Forum des 100 veröffentlichen die sechs Westschweizer Kantonalbanken ihrerseits seit 2008 das Westschweizer BIP mit Daten zu den Vorjahren und Prognosen für das laufende und das kommende Jahr. Durchgeführt werden diese Berechnungen nach einer transparenten Methode vom CREA-Institut der Universität Lausanne.

Schon seit Februar 1999 veröffentlicht die Walliser Kantonalbank (WKB) in Partnerschaft mit der Walliser Industrie- und Handelskammer (WIHK) monatlich ihren vom Institut BAKBASEL erarbeiteten «WKB-Wirtschaftsindikator» (Walliser BIP).

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