Banque cantonale du Valais

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Westschweizer BIP

Westschweizer BIP: Erholung im Jahr 2016

Nach einem moderaten Westschweizer Wachstum, welches im 2015, nach Aufhebung des Euro-Franken-Mindestkurses, 0,9% betrug, ist eine Erholung der Konjunkturlage zu erwarten. Gemäss Prognosen, welche heute von den sechs Westschweizer Kantonalbanken in Zusammenarbeit mit dem Forum der 100 veröffentlicht wurden, soll das Westschweizer BIP um 1,4% im 2016 und um 2,0% im 2017 zulegen. Diese 9. Studie zeigt auch, dass etwa 20% des Westschweizer BIP durch die interkantonalen Pendler und die Grenzgänger generiert werden.

Das Westschweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) ist im 2015 um 0,9% gestiegen. Ohne Aufhebung des Euro-Mindestkurses wären es schätzungsweise 2,2% gewesen. Die Auswirkungen der Frankenaufwertung könnten weiter abklingen und die Weltkonjunktur könnte sich aufhellen, sodass eine Konjunkturerholung in der Westschweiz dieses und nächstes Jahr möglich ist. Während das Westschweizer BIP 2015 und 2016 ähnlich stark anstieg wie das gesamtschweizerische − gemäss Schätzungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) +0,9% bzw. +1,4% −, könnte es 2017 leicht höher ausfallen (+2,0% gegenüber +1,8% für die Gesamtschweiz).

Diese Prognosen sind jedoch mit Vorsicht zu geniessen. Die Entwicklung des Frankenkurses ist nur schwer einzuschätzen, und es bestehen nach wie vor zahlreiche Unwägbarkeiten und Risikofaktoren: der Ausgang des britischen Referendums über den Austritt aus der Europäischen Union, die anhaltenden strukturellen Probleme in der Eurozone, das Ausmass der Wachstumsverlangsamung in China und die zahlreichen Spannungsherde auf der Welt. Auch an inländischen Ungewissheiten fehlt es nicht. So sind beispielsweise die Auswirkungen der Umsetzung der sogenannten „Masseneinwanderungsinitiative“ noch nicht absehbar.

Wertschöpfung der Pendler und Grenzgänger

Nachdem die erste, 2013 durchgeführte Studie zu den Pendlern („L’emploi au-delà des frontières cantonales‟) eine rasche Zunahme der interkantonalen Pendlerströme aufzeigte, stellten sich die Westschweizer Kantonalbanken die Frage nach den diesbezüglichen Auswirkungen auf die Wertschöpfung. Aus der Studie geht hervor, dass diese bedeutend sind: Nahezu ein Fünftel des Westschweizer BIP (18% im Jahr 2013) ist auf die Arbeit der interkantonalen Pendler und der Grenzgänger zurückzuführen. Dieser Anteil hatte sich seit 1990 praktisch verdoppelt.

Wichtige Wirtschaftskennzahl

Das BIP ist die Kennzahl, die am häufigsten zur Messung der Wirtschaftsleistung eines Landes oder einer Region herangezogen wird. Anhand dieses wichtigen Indikators ist es möglich, die Entwicklung im Zeitverlauf zu analysieren und Vergleiche zwischen den Regionen anzustellen. Mit der Publikation der BIP-Prognosen erhalten die Entscheidungsträger aus der Privatwirtschaft und Politik zudem ein wertvolles Instrument für die Entscheidungsfindung und Projektdurchführung.
Der Bund veröffentlicht seit vielen Jahren Daten zum Schweizerischen BIP und seit 2012 BIP-Schätzungen nach Kantonen, die zurzeit den Zeitraum 2008–2012 abdecken. In Zusammenarbeit mit dem Forum des 100 von L’Hebdo publizieren die Kantonalbanken der sechs Westschweizer Kantone ihrerseits seit 2008 das Westschweizer BIP mit Daten zu den Vorjahren und Prognosen für das laufende und das kommende Jahr. Durchgeführt werden diese Berechnungen nach einer transparenten Methode vom CREA-Institut der Universität Lausanne.

Schon seit Februar 1999 veröffentlicht die Walliser Kantonalbank (WKB) in Partnerschaft mit der Walliser Industrie- und Handelskammer (WIHK) monatlich ihren vom Institut BAKBASEL realisierten « WKB-Wirtschaftsindikator » (Walliser BIP).

Die Präsentation ist nur in Französisch erhältlich.

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