Communiqués de presse

Generalversammlung der WKB 2012

Walliser Kantonalbank : die Dividende steigt zum 10. Mal in Folge

SITTEN, 23. MAI 2012 - Die Generalversammlung der Walliser Kantonalbank (WKB) fand an diesem Mittwoch, dem 23. Mai, in der Mehrzweckhalle von Conthey in Gegenwart von 824 Aktionären statt. Mit dieser Jahresversammlung ging das 19. Geschäftsjahr der Walliser Kantonalbank AG zu Ende. Dank den ausgezeichneten Ergebnissen 2011 genehmigten die Aktionäre die Ausschüttung einer Dividende von 23,50 Franken pro Inhaberaktie. Dies entspricht einer Erhöhung um 9,3%. Dabei handelt es sich um die zehnte Erhöhung in Folge. Was die Namensaktien des Staates Wallis betrifft, wurde von der Generalversammlung eine Dividende von 14% bewilligt, welche zum neunten Mal in Folge steigt. Diese Generalversammlung war auch eine gute Gelegenheit, um von Jean-Daniel Papilloud, welcher zwanzig Jahre an der Spitze der Generaldirektion der WKB war, Abschied zu nehmen. Er nimmt nun als Vizepräsident im Verwaltungsrat Einsitz. In dieses Amt wurde er an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 10. November 2011 gewählt.

Zuweisung von 59,5 Millionen Franken an die Eigenmittel

In ihrer Ansprache kam Karin Perraudin, die Präsidentin des Verwaltungsrates, namentlich auf die Festigung des Finanzfundaments der WKB zu sprechen. Die im Berichtsjahr erzielten Gewinnperformances ermöglichen es, das Finanzfundament der WKB durch eine hohe Zuweisung von 59,5 Millionen Franken zu festigen. Zu diesem durch die Gewinnkapazität generierten Betrag kommen die 75 Millionen Franken aus der nachrangigen Obligationsanleihe hinzu, welche von der WKB im Dezember 2011 platziert wurde. Diese werden vom Bankengesetz ebenfalls als Eigenmittel anerkannt.
Zwischen 2001 und 2011 wuchsen die anrechenbaren Eigenmittel um über 481 Millionen Franken auf 946 Millionen Franken per Ende 2011 an. Während der gleichen Zeit ist der Deckungsgrad zum Ende des Berichtsjahres deutlich auf 187,6% angestiegen. Die Erhöhung der Eigenmittel erhöht auch den Wert des Vermögens des Aktionariats. Diese Eigenmittelstärkung ging von statten, ohne der Kapitalverzinsungspolitik zu schaden. Die Investitionen der Eigentümer gewinnen damit in zweierlei Hinsicht an Wert. Dies zeigt, wie gut die finanzielle Gesundheit ihrer Bank ist.
Karin Perraudin erinnerte daran, dass es in erster Linie darum geht, auf dem Weg fortzuschreiten, der durch die zu Amtsbeginn festgesetzten Strategieoptionen vorgegeben ist und das trotz den Schwierigkeiten, mit denen der Bankensektor in seiner Gesamtheit konfrontiert ist. Dies ist an sich eine einzigartige Herausforderung.

Die Qualität der Aktiven, das Risikomanagement, die Kostenkontrolle, die Diversifizierung der Ertragsquellen und die Stärkung der Eigenmittel stehen im Zentrum des Routenplaners des Verwaltungsrates der WKB. 2012 ist das Jahr der Konsolidierung der Positionen. Dank des bewährten Geschäftsmodells blickt die WKB dem neuen Geschäftsjahr zuversichtlich und gelassen entgegen.

Ein erfreuliches Geschäftsjahr 2011 zum Ende eines spannenden Kapitels

Jean-Daniel Papilloud, der Präsident der Generaldirektion, hob namentlich hervor, dass die erfreulichen Ergebnisse 2011 es ihm ermöglichen, seine zwanzig Jahre an der operativen Spitze der Walliser Kantonalbank zu einem positiven Abschluss zu bringen. Trotz Börsenturbulenzen und einer Wirtschaftsverlangsamung erzielte die WKB einmal mehr historische Ergebnisse. Ihre Vitalität äussert sich namentlich durch eine stetig steigende Gewinnkapazität: Der Bruttoertrag wuchs auf 219,7 Millionen Franken (+2,6%), der operative Bruttogewinn auf 127,1 Millionen Franken (+5,3%) und der Jahresgewinn auf 53,5 Millionen Franken (+3,5%).
Durch eine Rückstellung von 16,2 Millionen Franken zu Gunsten der Pensionskasse für das Personal der WKB wurde ein ausserordentlicher Aufwand verbucht, um der durch die Senkung ihres technischen Satzes entstandenen Unterdeckung Rechnung zu tragen.
Im Jahr 2011 erreichte die Bilanzsumme zum ersten Mal die 11,5-Milliarden-Grenze. Die Bank baute ihr aktives und passives Geschäftsvolumen aus, verbesserte nochmals ihre Rentabilität (Kosten-Ertrags-Verhältnis vor Abschreibungen und ohne Rückstellung von 42,1% für die Pensionskasse) und festigte ihr Finanzfundament zusätzlich. Diese ausgezeichneten Ergebnisse, welche in einem sich ständig verändernden Umfeld erwirtschaftet wurden, reflektiert die immer stärkere Präsenz der WKB auf dem Walliser Bankenmarkt, welche sich durch eine Steigerung der Erträge aus einem adäquaten Bilanzstrukturmanagement, der Zunahme des Kreditvolumens und der Kundenberatungstätigkeiten charakterisiert. Sie bringen auch die Managementqualität der WKB zum Ausdruck, welche durch kontrollierte Arbeitsprozesse und Kosten bestätigt wird. Jean-Daniel Papilloud präsentierte auch einen kurzen Rückblick auf seine zwanzig Jahre als Präsident der Generaldirektion und wies auf den Mehrwert hin, den die Bank ihren verschiedenen Partnern verschaffte: ihren Aktionären, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ihren Kunden und der Wirtschaft ihres Kantons.

Pascal Perruchoud, der neue Präsident der Generaldirektion

Am Ende der Generalversammlung trat Pascal Perruchoud offiziell sein Amt als Präsident der Generaldirektion der WKB an. Am 6. Dezember 2011 hatte der Verwaltungsrat ihn zum Nachfolger von Jean-Daniel Papilloud ernannt.
Pascal Perruchoud ist Inhaber eines Lizentiats in Wirtschaftswissenschaften, eines Lizentiats in Recht und eines Anwaltspatents.
Er verfügt über eine mehr als zwanzigjährige Bankerfahrung. Im Jahr 1990 begann er bei der Walliser Kantonalbank als Chef der Rechtsabteilung, bevor er sukzessive die Verantwortung der Abteilungen Kreditverwaltung sowie Privat- und Firmenkunden übernahm. Im Jahr 1998 wurde er zum Mitglied der Generaldirektion ernannt und übernahm die Leitung der Division Valorisation. Seit 2009 ist er an der Spitze der Division Kunden.
Im Übrigen haben die zahlreichen Aktionäre das Revisionsmandat der Firma PricewaterhouseCoopers SA in Sitten gemäss Obligationenrecht verlängert.
Ab dem 31. Mai 2012 wird die Dividende gegen Vorlage des Inhaberaktiencoupons Nr.°19 bei sämtlichen Filialen der Walliser Kantonalbank spesenfrei, nach Abzug der Verrechnungssteuer, ausgeschüttet.

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