Communiqués de presse

Generalversammlung der WKB

Walliser Kantonalbank : höhere Dividende und Verwaltungsratswahlen

SITTEN, 14. MAI 2014 - Die ordentliche Generalversammlung der Walliser Kantonalbank (WKB) fand an diesem Mittwoch, dem 14. Mai, in der Mehrzweckhalle von Conthey in Gegenwart von 745 Aktionären statt, welche 78,9 % des Aktienkapitals vertreten. Mit dieser Jahresversammlung ging das 21. Geschäftsjahr der Walliser Kantonalbank AG zu Ende. Dank den erfreulichen Ergebnissen 2013 genehmigten die Aktionäre die Ausschüttung einer Dividende von 27% pro Inhaberaktie und 16% für die Namenaktien des Staates Wallis. Dies ist die zwölfte beziehungsweise elfte Erhöhung in Folge. Die Aktionäre wählten Pascal Indermitte zum neuen Verwaltungsratsmitglied als Ersatz für Oliver Schnyder, welcher in die Generaldirektion der WKB gewählt wurde.

Die zahlreich anwesenden Aktionäre erteilten auch Entlastung an die verantwortlichen Organe und verlängerten das Revisionsmandat der Firma PricewaterhouseCoopers SA in Sitten gemäss Obligationenrecht. Zu beachten ist, dass die Dividende ab dem 21. Mai 2014 spesenfrei, nach Abzug der Verrechnungssteuer, gegen Vorlage des Coupons Nr. 21 für Inhaberaktien bei den Filialen der Walliser Kantonalbank ausbezahlt wird.

ZUWEISUNG VON 76 MILLIONEN FRANKEN AN DIE EIGENMITTEL

In seiner Ansprache kam Jean-Daniel Papilloud, der Präsident des Verwaltungsrates, namentlich auf die Stärkung der Eigenmittel, eines der strategischen Hauptziele der Bank, zu sprechen. Die im Berichtsjahr erzielten Gewinnperformances ermöglichten es, das Finanzfundament der WKB durch eine hohe Zuweisung von 76 Millionen Franken zu festigen und damit die Milliarden-Grenze der anrechenbaren Eigenmittel zu überschreiten. Der Eigenkapitalstärkungsprozess, welcher vor ein paar Jahren in die Wege geleitet wurde, kommt heute, wo die diesbezüglichen Anforderungen ständig verschärft werden, voll zum Tragen.

Jean-Daniel Papilloud sprach auch von der Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, durch welche die Karten im Schweizer Bankwesen neu gemischt wurden.

Eine Gesetzesänderung jagt die nächste und verursacht den Banken immer kompliziertere und kostspieligere Prozesse.

Dank ihres bewährten Geschäftsmodells kann die WKB dieser Situation jedoch zuversichtlich und gelassen entgegentreten.


ERFREULICHE ERGEBNISSE 2013 TROTZ EINES UNSICHEREN UMFELDES

Die anwesenden Aktionäre konnten mit Zufriedenheit vom Wohlergehen ihrer Bank Kenntnis nehmen. Pascal Perruchoud, Präsident der Generaldirektion der WKB, kommentierte die Jahresergebnisse. Trotz eines unsicheren Wirtschafts-klimas und eines sich grundlegend verändernden Geschäftsumfeldes erzielte die Walliser Kantonalbank erneut sehr erfreuliche Ergebnisse. Der Bruttoertrag wuchs auf 238,8 Millionen Franken (+4,3%), der operative Bruttogewinn auf 146,2 Millionen Franken (+9,2%) und der Jahresgewinn auf 56 Millionen Franken (+2,2%). Die Bilanzsumme stieg auf 12,8 Milliarden Franken an.

Die Bank baute auch ihr Geschäftsvolumen bei den Kundenausleihungen und bei den Kundenguthaben aus. Dies zeigt das Vertrauen, das sie in ihrem Markt geniesst.

VERWALTUNGSRATSWAHLEN

Am 12. März 2014 wurde Oliver Schnyder zum Generaldirektor der Walliser Kantonalbank ernannt. Aufgrund seiner Wahl in diese operative Funktion übte er sein Amt als Verwaltungsratsmitglied der WKB seither nicht mehr aus.

Für den Rest der Amtsperiode 2013-2017 wurde ein neues Verwaltungsratsmitglied als Vertreter des Mehrheitsaktionärs gewählt. Dabei handelt es sich um Pascal Indermitte aus Naters. Herr Indermitte arbeitete als Wirtschaftsprüfer und danach als Mandatsleiter.  Seit mehreren Jahren ist er Präsident des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung einer Gruppe mit Sitz in Visp, welche im Bereich Management-, Koordinierungs- und Finanzierungsbeteiligungen und -aufgaben tätig ist. Pascal Indermitte verfügt somit über eine solide Erfahrung in der strategischen und operativen Geschäftsführung.

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