Communiqués de presse

WKB Jahresergebnisse 2011

Weitere Steigerung des Geschäftsvolumens und der Ergebnisse in einem schwierigen Umfeld

SITTEN, DEN 7. MÄRZ 2012 – Die Walliser Kantonalbank (WKB) erzielt trotz Börsenschwierigkeiten und Wirtschaftsverlangsamung einmal mehr historische Ergebnisse, die zehnten in Folge. Die Vitalität der WKB äussert sich namentlich durch eine stetig steigende Gewinnkapazität: Der Bruttogewinn stieg auf 219,7 Millionen Franken (+2,6%), der operative Bruttogewinn auf 127,1 Millionen Franken (+5,3%) und der Jahresgewinn auf 53,5 Millionen Franken (+3,5%). Ein ausserordentlicher Aufwand entstand durch eine Rückstellung von 16,2 Millionen Franken zu Gunsten der Pensionskasse für das Personal der WKB, um die durch die Senkung ihres technischen Satzes generierte Unterdeckung auszugleichen.
Im Jahr 2011 erreichte die Bilanzsumme 11,5 Milliarden Franken. Die Bank baute ihr aktives und passives Geschäftsvolumen aus, verbesserte ihre Rentabilität weiter (Kosten-Ertrags- Verhältnis von 42,1% vor Abschreibungen und ohne Rückstellung für die Pensionskasse) und festigte zusätzlich ihr Finanzfundament. 30,5 Millionen Franken wurden den Reserven für allgemeine Bankrisiken zugewiesen. Des Weiteren wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung die Zuweisung von 29 Millionen Franken an die gesetzliche Reserve vorschlagen. Die Eigenmittel werden damit um 59,5 Millionen Franken wachsen. Zur Krönung des Ganzen wird auch eine Erhöhung der Inhaber- und Namensaktiendividende auf der Tagesordnung stehen.

Ende Jahr 2011 belief sich die Bilanzsumme auf 11,489 Milliarden Franken und verzeichnete somit eine bemerkenswerte Zunahme von 1,157 Milliarden Franken bzw. 11,2%. Die Steigerung von über 3,3 Milliarden Franken bzw. 40,5% in vier Jahren ist Ausdruck der verstärkten Marktpräsenz der WKB.

ENTWICKLUNG DES GESCHÄFTSVOLUMENS UND KUNDENZUWACHS

Auf der Aktivseite verzeichneten die Kundenausleihungen einen Zuwachs um mehr als 1 Milliarde Franken auf 9,855 Milliarden Franken. Diese starke Zunahme zeigt die Bereitschaft der Bank, ihre Verantwortung gegenüber den verschiedenen Wirtschaftsakteuren (öffentlichrechtliche Körperschaften und KMU) und den Privatpersonen wahrzunehmen.

In einem Umfeld besonders tiefer Zinssätze hielt die WKB an ihrer von Vorsicht geprägten Kreditbewilligungspolitik fest, vor allem was die Belehnungsgrenzen, die Tragfähigkeit und die Schuldentilgungsfähigkeit des Schuldners betrifft.

Auf der Passivseite belaufen sich die Kundendepots auf den noch nie erreichten Betrag von 8,458 Milliarden Franken. Dies entspricht einer stetigen Zunahme um 718,4 Millionen Franken bzw. 9,3%, welche hauptsächlich auf einen starken Zufluss neuer Kundengelder zurückzuführen ist. Diesbezüglich verzeichnete die Bank die Eröffnung von über 8'000 neuen Geschäftsbeziehungen.

DIE ERTRÄGE AUS DEM KREDITGESCHÄFT ERREICHEN EINE NEUE SCHWELLE

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, der wichtigsten Ertragsquelle der Bank, stieg auf hohem Niveau und übertraf zum ersten Mal die 170-Millionen-Grenze. Die zusätzlichen 2,6 Millionen Franken bzw. 1,6% wurden durch die Steigerung des Kreditvolumens und durch adäquate Bilanzstrukturmassnahmen generiert.

ERTRÄGE AUS DER VERMÖGENSVERWALTUNG: DAS ZWEITBESTE JE ERZIELTE ERGEBNIS DER WKB

Die starke Volatilität der Börsenmärkte machte dem Vermögensverwaltungsgeschäft schwer zu schaffen. In diesem unsicheren Umfeld konnte die WKB den Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft dennoch um 1,5% auf 30,4 Millionen Franken steigern. Die WKB bleibt auf Erfolgskurs, während die Stimmung der Branche leicht getrübt ist. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft weist ein Resultat von 11,6 Millionen Franken auf, also eine Steigerung von 20%. Dies ist hauptsächlich auf die konstante Steigerung des Ertrags aus dem Wechselgeschäft zurückzuführen.

ZUNAHME DES BRUTTOERTRAGS UM 2,6 %

In einem schleppenden Bankenmarkt gelingt es der WKB, ihren Bruttoertrag um 5,6 Millionen Franken auf 219,7 Millionen Franken zu erhöhen. Die WKB vollbringt das Kunststück, all ihre Ertragsquellen zu steigern, sowohl die Erträge aus ihrer Haupttätigkeit – dem Kreditgeschäft – als auch jene aus der Vermögensverwaltung und dem Wertschriftenhandel.
Der operative Geschäftsaufwand verzeichnete einen Rückgang von 0,6 Millionen Franken beim Personalaufwand und 0,1 Millionen Franken beim übrigen Geschäftsaufwand. Aufgrund der Bildung einer ausserordentlichen Rückstellung von 16,2 Millionen Franken zu Gunsten der Pensionskasse für das Personal der WKB infolge der Unterdeckung, welche durch die von den Vorsorgeexperten empfohlene Senkung ihres technischen Satzes entstand, weist diese Position insgesamt jedoch eine Zunahme um 15,5 Millionen Franken auf 108,7 Millionen Franken auf.

VERSTÄRKTE GEWINNKAPAZITÄT UND ERHÖHTE PRODUKTIVITÄT

Der operative Bruttogewinn überschritt eine neue historische Schwelle und wuchs auf 127,1 Millionen Franken an. Dies entspricht einer Zunahme von 6,4 Millionen Franken bzw. 5,3%. Dieser Indikator, welcher seit 10 Jahren ununterbrochen deutlich nach oben klettert, bezeugt die markante Steigerung der Bank auf Ebene der Gewinnkapazität und Effizienz. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis vor Abschreibungen und ohne Rückstellung für die Pensionskasse verbesserte sich weiter auf 42,1% (43,6 % im 2010).
Die Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste mit 6 Millionen Franken erklärt sich durch den vorsichtigen Ansatz zur Ermittlung des Wertberichtigungsbedarfs, welcher aufgrund einer Einzelbewertung der Forderungen definiert wird.

ZUWEISUNG VON 59,5 MILLIONEN FRANKEN AN DIE EIGENMITTEL

Die sehr guten Performances des Geschäftsjahres 2011 ermöglichen es der WKB, 30,5 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken zuzuweisen. Mit der an der Generalversammlung vorzuschlagenden Zuweisung von 29 Millionen Franken an die gesetzliche Reserve tragen sie zu einer weiteren Stärkung der Eigenmittel bei. Hinzu kommen die 75 Millionen Franken aus der von der Bank im Dezember 2011 herausgegebenen, nachrangigen Obligationsanleihe, welche vom Bankengesetz ebenfalls als Eigenmittel anerkannt werden.

ERNEUTE DIVIDENDENERHÖHUNG

Das Geschäftsjahr 2011 weist einen Jahresgewinn von 53,5 Millionen Franken aus. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,8 Millionen Franken bzw. 3,5%. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 23. Mai 2012 die Ausschüttung einer Dividende von 23,5 Franken (21,5 Franken im 2010) pro Inhaberaktie - die zehnte Erhöhung in Folge - vorschlagen. Die Entschädigung des Kantons Wallis als Namenaktionär wird ebenfalls auf 14% (12,5% im 2010) angehoben – die neunte Erhöhung in Folge.

AUSBLICK

Die Ergebnisse 2011 zeigen die Richtigkeit der strategischen und operationellen Entscheidungen der Walliser Kantonalbank. Aufgrund der allgemeinen Wirtschaftsverlangsamung liegt der Schwerpunkt des Geschäftsjahres 2012 auf der Festigung der Positionen. Dank ihres bewährten Geschäftsmodells blickt die WKB jedoch zuversichtlich in die Zukunft.

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