Communiqués de presse

WKB-Jahresergebnisse 2012

Das Wachstum hält weiter an

SITTEN, 6. MÄRZ 2013 – Die Walliser Kantonalbank (WKB) verzeichnete im 2012 trotz Wirtschaftsverlangsamung und eines sich verändernden Geschäftsumfeldes ein erneutes Rekordgeschäftsjahr, das elfte in Folge. Die Gewinnkapazität der WKB ist weiter gestiegen: Der Bruttoertrag wuchs auf 228,9 Millionen Franken (+4,2%), der operative Bruttogewinn auf 133,9 Millionen Franken (+5,3%) und der Jahresgewinn auf 54,8 Millionen Franken (+2,4%). Ein ausserordentlicher Aufwand entstand durch eine Rückstellung von 33,8 Millionen Franken zu Gunsten der Pensionskasse für das Personal der WKB, welche auf die beschlossene Vorsorgeplanänderung folgte. Im 2012 überschritt die Bilanzsumme der WKB zum ersten Mal die 12-Milliarden-Grenze und die von ihr verwalteten Depots näherten sich den 6,6 Milliarden Franken. Die Bank baute ihr aktives und passives Geschäftsvolumen aus, verbesserte ihre Rentabilität weiter (Kosten-Ertrags-Verhältnis von 41,5% vor Abschreibungen und ohne Rückstellung für die Pensionskasse) und festigte zusätzlich ihr Finanzfundament. 16 Millionen Franken wurden den Reserven für allgemeine Bankrisiken zugewiesen. Des Weiteren wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung die Zuweisung von 28 Millionen Franken an die gesetzliche Reserve vorschlagen. Des Übrigen wird eine Erhöhung der Inhaber- und Namensaktiendividende auf der Tagesordnung stehen.
 
Im 2012 übertraf die Bilanzsumme zum ersten Mal die 12 Milliarden-Grenze und stieg auf 12,370 Milliarden Franken an. Dies entspricht einer Zunahme von 881,4 Millionen Franken. Die Steigerung von etwa 4,2 Milliarden Franken bzw. 51,2% in fünf Jahren ist Ausdruck der verstärkten Marktpräsenz der WKB.

ZUNAHME DES GESCHÄFTSVOLUMENS UND DES KUNDENVERTRAUENS

Auf der Aktivseite verzeichneten die Kundenausleihungen einen Anstieg um 505,8 Millionen Franken auf 10,361 Milliarden Franken. Die Zunahme der Hypothekarforderungen, welche unter dem Vorjahresniveau liegt, bringt die Vorsicht bei der Kreditvergabe zum Ausdruck. In einem Umfeld besonders tiefer Zinsen setzte die WKB weiterhin auf eine qualitative Strategie.
Auf der Passivseite belaufen sich die Kundeneinlagen insgesamt auf 9,216 Milliarden Franken und stiegen somit um sehr erfreuliche 757,6 Millionen Franken. Der stetige Zufluss von Kundengeldern zeugt von der Richtigkeit des Geschäftsmodells der WKB und von ihrer Fähigkeit, den Kunden Vertrauen zu vermitteln.


DIE ERTRÄGE AUS DEM KREDITGESCHÄFT ERREICHEN NEUE SCHWELLE

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft ist nochmals um 6,8 Millionen Franken bzw. 4% auf 176,8 Millionen Franken gestiegen. Die Gründe für die Steigerung dieser wichtigen Ertragsquelle der Bank liegen in der Zunahme des Kreditvolumens und in den gezielten Bilanzstrukturmassnahmen.

VERMÖGENSVERWALTUNG - STARKER ZUFLUSS VON KUNDENGELDERN

Die Finanzmärkte haben sich im 2012, besonders im 2. Halbjahr, wieder erholt und wirkten sich somit positiv auf das Vermögensverwaltungsgeschäft aus. In diesem Umfeld verzeichnete die Bank die noch nie erreichte Summe von 6,6 Milliarden Franken und eine erfreuliche Zunahme der von ihr verwalteten Depots um 617,4 Millionen Franken, welche grösstenteils auf einen Zufluss von Neugeldern zurückzuführen ist. Dieser Erfolg zeugt auch von der Kompetenz der Bank im Vermögensverwaltungsbereich und von der Qualität der Anlageprodukte. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft weist ein Resultat von 31,6 Millionen Franken auf, also eine Steigerung von 1,1 Millionen Franken bzw. 3,7%.
Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft beziffert sich auf 13 Millionen Franken und stieg somit um 12,5%. Diese Rubrik setzt sich hauptsächlich aus Devisenerträgen zusammen.

BRUTTOERTRAG - EIN NEUER REKORD

Die verschiedenen Ertragsquellen, besonders in Bezug auf die Kundentätigkeit, hievten den Bruttoertrag auf die neue Rekordsumme von 228,9 Millionen Franken (+9,3 Millionen Franken bzw. 4,2%).
Der operative Geschäftsaufwand verzeichnete einen Anstieg um 2,7% auf 95 Millionen Franken, sprich 1,7 Millionen Franken beim Personalaufwand und 0,8 Millionen Franken beim übrigen Geschäftsaufwand. Um beim Primatwechsel der Pensions- und Vorsorgekasse für das Personal der WKB einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, hat die Bank beschlossen, ihr 50 Millionen Franken zuzuweisen. Da im 2011 bereits 16,2 Millionen Franken zurückgestellt worden waren, gingen die restlichen 33,8 Millionen Franken zu Lasten des Geschäftsjahres 2012.

VERSTÄRKTE GEWINNKAPAZITÄT UND HÖHERE PRODUKTIVITÄT

Der operative Bruttogewinn überschritt eine neue historische Schwelle und wuchs auf 133,9 Millionen Franken an. Dies entspricht einer Zunahme von 6,7 Millionen Franken. Dieser Indikator, welcher seit 11 Jahren ununterbrochen deutlich nach oben klettert, bezeugt die markante Steigerung der Bank auf Ebene der Gewinnkapazität und Effizienz. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis vor Abschreibungen und ohne Rückstellung für die Pensionskasse verbesserte sich weiter auf 41,5% (42,1% im 2011 und 43,6% im 2010).
Die Wertberichtigungen und notwendigen Rückstellungen dienen der Deckung der erkennbaren Risiken. Diese Position beziffert sich auf 6 Millionen Franken. Dazu sei präzisiert, dass der Wertberichtigungs-bedarf für Ausfallrisiken aufgrund einer Einzelbewertung der Forderungen ermittelt wird.

ZUWEISUNG VON 44 MILLIONEN FRANKEN AN DIE EIGENMITTEL

Die ausgezeichneten Performances des Geschäftsjahres 2012 erlauben der WKB eine Zuweisung von 16 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken. Mit der an der Generalversammlung vorzuschlagenden Zuweisung von 28 Millionen Franken an die gesetzliche Reserve tragen sie zu einer weiteren Stärkung der Eigenmittel bei.
Der Eigenmitteldeckungsgrad erreichte per 31. Dezember 2012 181,5%. Dies entspricht einem Eigenmittelverhältnis (Tier1) von 14,5%, einschliesslich der nachrangigen Anleihe. Gemäss den von Basel III stammenden und von der FINMA eingeführten Regeln betreffend Eigenmittelanforderungen erfüllt die WKB diese damit bei weitem.

ELFTE ERHÖHUNG DER INHABERAKTIENDIVIDENDE IN FOLGE

Das Geschäftsjahr 2012 weist einen Jahresgewinn von 54,8 Millionen Franken aus. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,3 Millionen Franken bzw. 2,4%. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 15. Mai 2013 die Ausschüttung einer Dividende von 25% (23,5% im 2011) pro Inhaberaktie - die elfte Erhöhung in Folge - vorschlagen. Die Entschädigung des Kantons Wallis als Namenaktionär wird ebenfalls auf 15% (14% im 2011) angehoben – die zehnte Erhöhung in Folge.

AUSBLICK

Die erfreulichen Ergebnisse 2012 zeigen die Richtigkeit der strategischen und operativen Entscheidungen der Walliser Kantonalbank. Aufgrund der allgemeinen Wirtschaftsverlangsamung liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit auf der Festigung der Positionen. Dank ihres bewährten Geschäftsmodells blickt die WKB jedoch zuversichtlich in die Zukunft und prognostiziert ein Geschäftsjahr 2013, das dem Geschäftsjahr 2012 nicht nachstehen wird.

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