Communiqués de presse

Pensions- und Vorsorgekasse für das Personal der WKB

Neues Berufsvorsorgesystem der Walliser Kantonalbank

SITTEN, 10. Januar 2013 – Der Stiftungsrat der Pensions- und Vorsorgekasse für das Personal der WKB (PK der WKB) hat beschlossen, ab dem 1. Januar 2014 von einer Leistungsprimatkasse zu einer Beitragsprimatkasse zu wechseln. Um einen reibungslosen Übergang zwischen den beiden Vorsorgesystemen zu gewährleisten, weist die WKB der PK der WKB 50 Millionen Franken zu. Im 2011 sind bereits 16,2 Millionen Franken zurücktestellt worden. Der Restbetrag von 33,8 Millionen Franken geht zu Lasten des Geschäftsjahres 2012. Die ersten Abschlussarbeiten deuten auf einen Jahresgewinn hin, der dem sehr guten Ergebnis im 2011 nicht nachstehen wird. Dank dieser Änderung wird die WKB als Arbeitgeberin namentlich über eine korrekt kapitalisierte Pensions- und Vorsorgekasse verfügen, welche den Börsenschwankungen besser standhält, zumal das positive oder negative Risiko der Anlagen im neuen System grösstenteils auf den Versicherten übertragen wird.

Der Stiftungsrat, welcher sich seiner Verantwortung angesichts der unsicheren Entwicklung der Finanzmärkte und der demographischen Struktur der PK der WKB bewusst ist, hat einen neuen Vorsorgeplan auf Beitragsprimatbasis verabschiedet. Mit dieser Änderung folgt die PK der WKB der allgemeinen Tendenz, die in den letzten Jahren bei den schweizerischen privaten und öffentlichen Pensionskassen zu beobachten war.

STARKE MINDERUNG DES FINANZIELLEN RISIKOS

Das Vermögen der Pensionskassen wird neben den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträgen vom « dritten Beitragszahler », sprich von den Börsenperformances, beeinflusst. Bei einem Börsensturz können sich die von der Pensionskasse generierten Unterdeckungen aufgrund der Rechnungslegungsstandards auf den Arbeitgeber auswirken, der dann Rückstellungen bilden muss. Das Beitragsprimatsystem, in dem das Anlagerisiko grösstenteils vom Versicherten getragen wird, verleiht dem Arbeitgeber eine grössere finanzielle Sicherheit.


 
ZUWEISUNG VON 50 MILLIONEN FRANKEN ZU GUNSTEN DES NEUEN VORSORGEPLANS

Um die Umstellung auf den neuen Vorsorgeplan zu bewerkstelligen, hat der Verwaltungsrat der WKB beschlossen, der PK der WKB 50 Millionen Franken zuzuweisen. Dazu wird die Rückstellung von 16,2 Millionen Franken verwendet, welche infolge der Senkung des technischen Satzes auf 3,5% im 2011 gebildet wurde. Der Verwaltungsrat weist der Pensions- und Vorsorgekasse für das Personal der WKB zusätzlich 33,8 Millionen Franken zu. Dieser ausserordentliche Aufwand geht zu Lasten des Geschäftsjahres 2012.
Mit dieser Rekapitalisierung von 50 Millionen Franken entspricht der Deckungsgrad der Pensionskasse für das Personal der WKB dem Durchschnitt der privaten Vorsorgeeinrichtungen.

SOLIDITÄT UND BESTÄNDIGKEIT

Im Rahmen der Umwandlung des Pensionsplans hat der Stiftungsrat der PK der WKB beschlossen, den technischen Satz von 3,5 % auf 2,75 % zu senken. Mit dieser Massnahme passt der Stiftungsrat die technischen Parameter der Kasse der Realität des Marktes an. Dies ist ein zusätzlicher Beweis für die Beständigkeit und Solidität der PK der WKB.

Mit diesem Vorsorgesystemwechsel stattet sich die Walliser Kantonalbank mit einem modernen und transparenten Rentenplan aus und reduziert zugleich das finanzielle Risiko sukzessiver Rekapitalisierungen. Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter sind zufrieden mit der Lösung, die nach mehreren Monaten des gemeinsamen Analysierens und Nachdenkens gefunden wurde. 

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