Communiqués de presse

Die Walliser Kantonalbank verzeichnet ein erfreuliches erstes Halbjahr 2018

Halbjahresergebnisse 2018 der WKB

SITTEN, DEN 25. JULI 2018 – Die Walliser Kantonalbank (WKB) weist ein gutes Halbjahresergebnis 2018 vor. Ihre Bilanzsumme stieg um CHF 413,1 Millionen auf CHF 15,980 Milliarden an. Das operative Ergebnis beläuft sich auf CHF 59,0 Millionen, also eine Zunahme von 2,7%, und der Reingewinn wuchs um 2,4% auf CHF 51,1 Millionen. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis von 47,3% macht die Effizienz der WKB deutlich.

ZUNAHME DER KUNDENAUSLEIHUNGEN

Auf der Aktivseite sind die Kundenausleihungen um CHF 386,2 Millionen bzw. 3,2% auf CHF 12,033 Milliarden angestiegen. Dies zeigt die Bereitschaft der WKB, ihren Auftrag zugunsten der Walliser Wirtschaft und Unternehmen wahrzunehmen. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die Hypothekarforderungen zurückzuführen, welche einen Zuwachs um CHF 2,7% auf CHF 9,701 Milliarden verzeichnen. Auf der Passivseite erhöhten sich die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen um CHF 329,5 Millionen bzw. 3,5% auf CHF 9,832 Milliarden. Dies zeugt vom Vertrauen der Einleger in ihre Kantonalbank.

Die Bilanzsumme stieg um CHF 413,1 Millionen auf CHF 15,980 Milliarden an.

STABILE ERTRÄGE

Der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft, der Haupteinnahmequelle der Bank, schrumpfte gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 um 2,4% auf CHF 79,8 Millionen. Diese Abnahme resultiert aus einem Umfeld anhaltender Negativzinsen sowie aus dem Rückgang der Margen.

Im Rahmen des Kreditrisikomanagements ist der Bedarf nach der Bildung von Wertberichtigungen für Ausfallrisiken und Verluste aus dem Zinsengeschäft mit einem Nettobetrag von CHF 0,2 Millionen kleiner als im Vorjahr. Dadurch erhöhte sich der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft um 0,7% auf CHF 79,6 Millionen. 

Die anderen Ertragsquellen, nämlich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (CHF 19,4 Millionen), der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option (CHF 13,3 Millionen) und der übrige ordentliche Erfolg (CHF 9,7 Millionen), haben um 0,1% auf CHF 42,4 Millionen zugenommen.

AUFWAND BEEINFLUSST DURCH VERSTÄRKUNG DER KOMPETENZEN

Der Geschäftsaufwand hat im Vergleich zum 30. Juni 2017 um 0,5% auf CHF 57,4 Millionen abgenommen. Der Personalaufwand beläuft sich auf CHF 38,1 Millionen, also eine Zunahme von 6,5%, welche namentlich durch die Aufstockung des Personalbestands in bestimmten Schlüsselpositionen und im Filialnetz bedingt ist. Diese Personalaufstockung ist Teil der Strategie der WKB, um die Anforderungen beim Wechsel der WKB in die FINMA-Kategorie 3 « grosser und komplexer Marktteilnehmer » zu erfüllen und ihre Präsenz in Kundennähe zu verstärken. Der übrige Geschäftsaufwand ist um CHF 2,6 Millionen auf CHF 19,3 Millionen zurückgegangen. Dieser Rückgang erklärt sich grösstenteils durch die Kosten des Jubiläums im 2017, welche das vorherige Geschäftsjahr zusätzlich belasteten.

Die Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte haben sich um CHF 1,0 Millionen positiv verändert, was namentlich auf die ausserordentliche Abschreibung immaterieller Vermögenswerte im 2017 zurückzuführen ist.

ANSTIEG DES OPERATIVEN ERGEBNISSES UND DES REINGEWINNS

Das operative Ergebnis beträgt CHF 59,0 Millionen und hat damit um CHF 1,6 Millionen bzw. 2,7% zugenommen. Der Reingewinn ist um CHF 1,2 Millionen, also um 2,4%, auf CHF 51,1 Millionen gestiegen.

Das Kosten-Ertrags-Verhältnis vor Abschreibungen beläuft sich auf 47,3%, womit die WKB zu den effizientesten Banken der Schweiz gehört.

POSITIVE AUSSICHTEN

Das erste Halbjahr 2018 verlief wie erwartet. Für das zweite Halbjahr 2018 rechnet die WKB mit einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung. Demnach dürfte die Bank im derzeitigen Wirtschaftsumfeld ein Geschäftsergebnis und einen Jahresgewinn 2018 erreichen, welche die guten Ergebnisse 2017 übertreffen werden.

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