Communiqués de presse

Jahresergebnisse 2016 der WKB

Steigerung des Nettogewinns

SITTEN, 8. MÄRZ 2017 – Die Walliser Kantonalbank (WKB) weist ein gutes Geschäftsergebnis 2016 vor. Die Bilanzsumme stieg um CHF 681 Millionen auf CHF 14,633 Milliarden an. Der Nettogewinn erhöht sich um 1,3 % auf CHF 57,5 Millionen. Die Hypothekarforderungen haben um 5,9 % zugenommen. Mit einem Kosten-Ertrags-Verhältnis von 46,9 % – ohne einmalige Zuweisung von CHF 11 Millionen an die Pensions- und Vorsorgekasse für das Personal der WKB – gehört die WKB zu den effizientesten Banken der Schweiz. Dank dieser guten Ergebnisse stärkt die WKB weiter ihre Eigenmittelbasis, wobei die Kernkapitalquote (Tier 1) von 16,4 % (2015) auf 16,8 % (Ende 2016) anstieg. Diese Ergebnisse erlauben es zudem, der Generalversammlung die Ausschüttung eines Betrages von CHF 3,00 pro Aktie zu beantragen, was einer Steigerung von 11,1 % gegenüber der Vorjahresdividende entspricht. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums wird diese Auszahlung verrechnungssteuerfrei erfolgen.

WACHSTUM DER HYPOTHEKARKREDITE

Die Kundenausleihungen nahmen um CHF 408,7 Millionen bzw. 3,7 % auf CHF 11,319 Milliarden zu. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die Hypothekarforderungen zurückzuführen, die einen Zuwachs von CHF 501 Millionen (5,9 %) auf CHF 8,952 Milliarden aufweisen. Sie erfolgte in Übereinstimmung mit der definierten Kreditvergabestrategie der WKB und ohne Anpassung im Bereich der Risikopolitik. In einem Umfeld tiefer Zinssätze verfolgt die WKB ihre langfristige Refinanzierungspolitik durch Anleihen und Pfandbriefdarlehen, die sich um CHF 389 Millionen auf CHF 2,479 Milliarden erhöhten. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen stiegen um CHF 239,3 Millionen auf insgesamt CHF 9,297 Milliarden an, was das Vertrauen der Privatkunden in die WKB widerspiegelt.

HÖHERE ERTRÄGE AUS DEM ZINSEN- UND HANDELSGESCHÄFT

Die Hauptertragsquelle der Bank lag im Erfolg aus dem Zinsengeschäft, der sich um CHF 6,9 Millionen (4,3 %) auf CHF 165,4 Millionen erhöhte – und dies trotz des weiterhin andauernden Umfeldes mit Negativzinsen, die die WKB an den Grossteil ihrer Kunden nicht weitergibt.

Aufgrund des schlechten Kapitalmarktklimas und des verschärften Regulierungsrahmens im Bereich der Vermögensverwaltung verzeichnet die WKB eine Abnahme von CHF 1,2 Millionen (3,3 %) auf CHF 34,7 Millionen beim Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft weist ein Ergebnis von CHF 23,8 Millionen auf, also eine Zunahme von 21 %. Diese Rubrik besteht hauptsächlich aus dem Erfolg aus dem Devisengeschäft.

ZUWEISUNG AN DIE PENSIONS- UND VORSORGEKASSE FÜR DAS PERSONAL

In einem Umfeld sinkender Anlagenrenditen hat die Pensions- und Vorsorgekasse für das Personal der WKB beschlossen, ihren technischen Zinssatz ab 2018 von 2,75 % auf 2,00 % anzupassen. Diese Massnahme und auch der Trend nach einer längeren Lebenserwartung bewirkt bei der Pensionskasse einen Kapitalbedarf in der Höhe von etwa CHF 87 Millionen. Das Personal der Bank leistet seinen Beitrag mit einer Erhöhung des ordentlichen Rentenalters bei gleichen Vorsorgezielen von 62 auf 64 Jahre. Die Bank beteiligt sich ihrerseits an den Kosten mit einer einmaligen Zuweisung von CHF 11 Millionen an ihre Pensions- und Vorsorgekasse.

STEIGERUNG DES OPERATIVEN ERGEBNISSES UND DES NETTOGEWINNS

Der Geschäftsaufwand – beeinflusst durch die ausserordentliche Zuweisung von CHF 11 Millionen an die Pensionskasse – erhöht sich um 13,5 % auf CHF 118,4 Millionen. Ohne diese einmalige Zuweisung beträgt er CHF 107,4 Millionen (plus 2,9 %). Der Personalaufwand beläuft sich auf CHF 70,5 Millionen, was einer Zunahme von 4,5 % entspricht, die hauptsächlich durch eine Erhöhung des Personalbestandes im Filialnetz und in gewissen Schlüsselpositionen bedingt ist. Diese Personalaufstockung ist Teil der Strategie der WKB zur Verstärkung ihrer Präsenz in Kundennähe und zur Steigerung des Professionalitätsgrades. Der Geschäftserfolg – korrigiert um die Zuweisung von CHF 11 Millionen an die Pensionskasse – beläuft sich auf CHF 111,3 Millionen, was einer Zunahme von 0,8 % entspricht.

Das Kosten-Ertrags-Verhältnis vor Abschreibungen beträgt 51,7 % (46,9 % ohne die ausserordentliche Überweisung von CHF 11 Millionen).

Der Nettogewinn beläuft sich auf CHF 57,5 Millionen, was  einer Zunahme von 1,3 % entspricht. Es wird der Generalversammlung vorgeschlagen, diesen vollständig der gesetzlichen Reserve zuzuweisen.

STÄRKUNG DER EIGENMITTEL

Die guten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2016 sowie die Restrukturierung des Aktienkapitals erlauben es der WKB, ihre Eigenmittel um den Betrag von CHF 52,9 Millionen weiter zu stärken. Die Kernkapitalquote (Tier 1) stieg von 16,4 % per Ende 2015 auf 16,8 % per 31. Dezember 2016, was weit über die diesbezüglichen Anforderungen hinausgeht. Das Kerneigenkapital belief sich Ende 2016 auf insgesamt  CHF 1,214 Milliarden.


AUSSCHÜTTUNG DURCH ENTNAHME AUS DER GESETZLICHEN KAPITALRESERVE

Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 26. April 2017 beantragen, aus der gesetzlichen Kapitalreserve einen Betrag von CHF 3,00 pro Aktie auszuschütten. Dies entspricht einer Erhöhung um
11,1 % gegenüber der Vorjahresdividende. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums wird diese Auszahlung verrechnungssteuerfrei erfolgen.

AUSBLICK 2017

Die Walliser Kantonalbank stellt sich den zahlreichen sich bietenden Herausforderungen, indem sie in die Kompetenzen, in die ständige Verbesserung der Informatiksysteme und der Managementinstrumente sowie in die Digitalisierung ihrer Dienstleistungen investiert. Dank ihres sehr guten Finanzfundaments und ihrer grossen Anpassungsfähigkeit kann die WKB ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln und ihren Auftrag zur Unterstützung der Walliser Wirtschaft und Unternehmen weiterhin wahrnehmen.

Für das Jahr 2017 rechnet sie mit Geschäftsergebnissen auf dem Niveau der Vorjahre und dies in einem weiterhin eher unsicheren Wirtschaftsumfeld. Die Bank dürfte ein Jahresergebnis 2017 erreichen, das dem guten Ergebnis 2016 nicht nachstehen wird.

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