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Halbjahresergebnisse 2011 der WKB

Bestätigung der Rekordergebnisse

SITTEN, 27. JULI 2011 – Der Walliser Kantonalbank (WKB) ist es gelungen, ihre Halbjahresergebnisse nochmals auf hohem Niveau zu steigern. Sie bestätigen die ausgezeichnete Gesundheit der WKB, die vor allem in einem neuerlichen Anstieg der Gewinnkapazität (der Bruttogewinn nahm um +2,9 % auf 61,8 Millionen Franken zu) und der Erhöhung der Eigenmittel (Zuweisung von 23,5 Millionen Franken) zum Ausdruck kommt.
Ausserdem hat die WKB ihr Geschäftsvolumen sowohl im Bereich der Kundenausleihungen als auch der -einlagen gesteigert und konnte somit die zahlreichen, neuen Geschäftsbeziehungen halten und ausbauen. Sie hat auch die gute Effizienz mit einem auf 43,1 % gesenkten Kosten-/Ertrags-Verhältnis vor Abschreibungen verbessert. Trotz eines insgesamt schwierigen Umfelds und einer lustlosen Börsenstimmung hat die WKB sich einmal mehr mit ihrem Geschäftsmodell bewähren können.

Die Bilanzsumme ist weiterhin kräftig gewachsen; nachdem letztes Jahr zum ersten Mal die Marke der 10 Milliarden Franken überschritten wurde, nähert sie sich jetzt den 11 Milliarden Franken. Dank eines Plus von 587,4 Millionen Franken erreichte sie am Ende des ersten Halbjahres bereits 10,9 Milliarden Franken.

STARKES WACHSTUM DES GESCHÄFTSVOLUMENS
Auf der Aktivseite
verzeichneten die Kundenausleihungen einen bemerkenswerten Anstieg um 605,5 Millionen Franken auf eine Gesamtsumme von 9,4 Milliarden Franken.
Die Forderungen gegenüber Kunden beweisen deutlich die wichtige Rolle, welche die WKB für die Wirtschaft spielt: Anstieg um 10.9 % bzw. 260,1 Millionen Franken des an Unternehmen und öffentlich-rechtliche Körperschaften gewährten Kreditvolumens in der ersten Jahreshälfte.
In Fortsetzung der Dynamik, welche den Immobilienmarkt in den letzten Jahren ausgezeichnet hat, weisen die Hypothekardarlehen ein beträchtliches Plus von 345,4 Millionen Franken bzw. 5,4 % aus. Dieser sich stark entwickelnde Geschäftsbereich spiegelt die grosse Nachfrage nach Wohnimmobilien im Wallis wider, welche durch folgende drei Faktoren generiert wird: die Zunahme der Bevölkerung, die geringe Zahl leer stehender Wohnobjekte und die historisch niedrigen Hypothekarzinsen.
Die WKB ist auf dem Hypothekarmarkt gut vertreten, ohne jedoch Konzessionen hinsichtlich der Vorsichtskriterien zu machen, die angesichts der vermehrten Kreditnachfrage wegen den tiefen Zinssätzen, geboten sind.

Auf der Passivseite belaufen sich die Kundeneinlagen auf bislang noch nie erreichte 8,2 Milliarden Franken und sind deutlich um 425,2 Millionen Franken gestiegen. Diese als sehr gut bewertete Situation veranschaulicht die Fähigkeit der Bank, ihre Kundschaft zu binden und zudem von einem stetigen Kapitalzufluss zu profitieren.

STEIGERUNG DER ERTRÄGE AUS DEM KUNDENGESCHÄFT

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft ist im Vergleich zum 30. Juni 2010 um 0,4 Millionen Franken bzw. 0,5 % auf 82,9 Millionen Franken gestiegen.
Adäquate Bilanzstrukturmassnahmen sowie die Zunahme der Kundenausleihungen haben die Auswirkungen des Margendrucks kompensiert und auf diese Weise zur Verbesserung dieses guten Ergebnisses beigetragen.

Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft hat in einem missmutigen Börsenklima stattgefunden, das von geopolitischen Spannungen, Staatsschuldenkrisen in einer Reihe von Ländern, Abwertung der wichtigsten westlichen Währungen und Naturkatastrophen geprägt war. Mit 15,6 Millionen Franken zeichnet sich dieses Ergebnis durch eine Erhöhung um 0,6 Millionen Franken bzw. 4.2 % aus. Die Entwicklung dieser Position wird als gut beurteilt.

Das Handelsgeschäft ist ebenfalls den Schwankungen der weltweiten Börsen- und Finanzmärkte ausgesetzt gewesen. Dennoch hat die Aufwertung des Schweizer Frankens vor allem gegenüber dem Euro und dem US-Dollar das Wechselgeschäft weniger stark beeinträchtigt als noch im letzten Jahr. Diese Position verzeichnet am Ende des ersten Halbjahres einen Gewinn von 5,1 Millionen Franken, ist also um 0,5 Millionen Franken bzw. 11,3 % gestiegen.

Der übrige ordentliche Erfolg weist mit 5 Millionen Franken eine Zunahme um 1,7 Millionen Franken aus und erklärt sich aus dem Erfolg der Veräusserung von Finanzanlagen. Die von der Bank durch die Veräusserung von zu verkaufenden Liegenschaften und Beteiligungstiteln erzielten Gewinne haben diese Position positiv beeinflusst.
Insgesamt ereichten die addierten Halbjahreszahlen beim Bruttoertrag eine neue Rekordmarke von 108,6 Millionen Franken (+ 3,2 Millionen Franken bzw. 3,0 %).

REKORDBRUTTOGEWINN UND STEIGERUNG DES ZWISCHENERGEBNISSES UM 3 %
Die Anpassung der Lohnbedingungen im Zusammenhang mit der stetigen Gewinnsteigerung der Bank und die Erhöhung des Personalbestandes haben eine Zunahme des Personalaufwandes um 1,3 Millionen Franken auf 32,8 Millionen Franken verursacht. Der übrige Geschäftsaufwand ist stabil geblieben (+ 0,1 Millionen Franken). Insgesamt beläuft sich der Geschäftsaufwand auf 46,8 Millionen Franken.

Der Bruttohalbjahresgewinn (Cashflow) erreichte 61,8 Millionen Franken und ist um 1,7 Millionen Franken bzw. 2,9 % gestiegen. Dieses Halbjahresergebnis, welches trotz eines schwierigen allgemeinen Umfelds im 10. Jahr in Folge gestiegen ist, wird als sehr erfreulich betrachtet. Auf adäquate Weise bringt es die Strategie der WKB zum Ausdruck, welche insbesondere auf eine verstärkte Marktpräsenz ausgerichtet ist.

Unter der Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste wurde beim Zwischenabschluss kein Betrag verbucht. Die gegenüber den Rückstellungsbildungen erhöhten - auflösungen haben einen Überschuss von 2,1 Millionen Franken generiert, welcher im ausserordentlichen Ertrag verbucht wurde.
Im gegenwärtigen Konjunkturumfeld veranschaulicht dies die gute Widerstandskraft der Walliser Wirtschaft. Aus der Zunahme des operativen Zwischenergebnisses um 1,6 Millionen Franken auf 56,9 Millionen Franken (+ 3 %) ergibt sich eine Erhöhung der Steuern per 30. Juni auf 7,4 Millionen.

NOCH MEHR EIGENMITTEL

Der in diesem ersten Halbjahr realisierte Gewinn erlaubt der WKB eine Zuweisung von 23,5 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken und damit eine erneute Stärkung der soliden Eigenmittelbasis der Bank.
Zur Jahresmitte erzielt die WKB einen Nettogewinn von 28 Millionen Franken. Dies entspricht einer Steigerung von 2,3 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010.
Dieses erste Halbjahr endete auf erfreuliche Weise für die Walliser Kantonalbank. Die vor einem schwierigen Hintergrund erzielten Ergebnisse liegen weit über den Budgetprognosen. Sie sind Ausdruck der Richtigkeit der strategischen und operativen Entscheidungen der WKB.
Die Unbekannten im Hinblick auf die Entwicklung der Zinssätze und der Börsenmärkte machen Prognosen schwierig. Dennoch sieht die WKB dem Jahresende mit Vertrauen und Zuversicht entgegen und rechnet mit einem Geschäftsjahr 2011, das dem ausgezeichneten Jahr 2010 nicht nachstehen wird.

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