Communiqués de presse

Halbjahresergebnisse 2012 der WKB

Die WKB festigt ihre Positionen am Ende des 1. Halbjahres

SITTEN, 26. JULI 2012 – Die Walliser Kantonalbank (WKB) konnte zum Ende dieses ersten Halbjahres ihre Ergebnisse steigern und ihre Gewinnkapazität nochmals verbessern. Der Bruttoertrag wuchs auf 110,8 Millionen Franken (+2,1%), der Bruttogewinn auf 63,4 Millionen Franken (+2,6%) und der Nettogewinn auf 28,2 Millionen Franken (+0,6%). Darüber hinaus stärkte die WKB ihre Eigenmittel durch eine Zuweisung von 18 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken.
Ausserdem hat die WKB ihr Geschäftsvolumen sowohl im Bereich der Kundenausleihungen als auch -einlagen gesteigert und konnte somit die zahlreichen, neuen Geschäftsbeziehungen halten. Mit einem auf 42,8% gesenkten Kosten-Ertrags-Verhältnis vor Abschreibungen hat sie auch ihre hohe Effizienz beibehalten. Dank ihres bewährten Geschäftsmodells festigte die WKB ihre Positionen auf dem Markt und verzeichnete trotz einer Wirtschaftsverlangsamung ein qualitatives Geschäftswachstum.

Die Bilanzsumme ist weiterhin kräftig gewachsen; nachdem letztes Jahr zum ersten Mal die 11- Milliarden-Grenze überschritten wurde, nähert sie sich jetzt den 12 Milliarden Franken. Dank eines Plus von 394,3 Millionen Franken erreichte sie am Ende des ersten Halbjahres bereits 11,9 Milliarden Franken.

WACHSTUM DES GESCHÄFTSVOLUMENS

Auf der Aktivseite verzeichneten die Kundenausleihungen einen Anstieg um 183 Millionen Franken auf 10 Milliarden Franken als Folge der Zunahme der Hypothekarforderungen (+214,7 Millionen Franken), welche 7,2 Milliarden Franken erreichten. Dies im Rahmen einer qualitativen Strategie; in einem Umfeld besonders tiefer Zinssätze hielt die WKB an ihrer von Vorsicht geprägten Kreditbewilligungspolitik fest, vor allem was die Belehnungsnormen, die Tragbarkeit und die Schuldentilgungsfähigkeit des Schuldners betrifft.

Auf der Passivseite belaufen sich die Kundeneinlagen auf 9 Milliarden Franken und sind somit deutlich um 527,8 Millionen Franken gestiegen. Diese als erfreulich bewertete Situation veranschaulicht die Fähigkeit der Bank, ihre Kundschaft zu binden und zudem von einem stetigen Zufluss von Kundengeldern zu profitieren.

WEITERE STEIGERUNG DER WICHTIGSTEN ERTRAGSQUELLE

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft ist im Vergleich zum 30. Juni des Vorjahres um 3,5 Millionen Franken bzw. 4,3% auf 86,4 Millionen Franken gestiegen.
Die Zunahme der Kundenausleihungen und adäquate Bilanzstrukturmassnahmen haben zu diesem guten Ergebnis beigetragen.

Die Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Staatsschuldenkrise in Europa machten dem Vermögensverwaltungsgeschäft weiterhin zu schaffen. Dieser Sektor ist ausserdem einer Verschärfung der gesetzlichen Rahmenbedingungen unterworfen, besonders im Bereich der grenzüberschreitenden Gesetzgebung. In diesem Umfeld weist die WKB einen Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft von 15,3 Millionen Franken aus, d.h. in der Höhe des Ergebnisses des ersten Halbjahres 2011.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft erreichte mit 6,3 Millionen Franken (+23,4%) ein sehr gutes Niveau. Der Hauptgrund dafür ist die deutliche Steigerung des Erfolgs aus dem Devisengeschäft, der wichtigsten Rubrik dieser Position.

Der übrige ordentliche Erfolg weist mit 2,8 Millionen Franken eine Abnahme um 2,2 Millionen Franken aus, welche vor allem auf den Erfolg der Veräusserung von Finanzanlagen zurückzuführen ist. Diese Rubrik war namentlich im 1. Halbjahr des Vorgeschäftsjahres durch ausserordentliche Ergebnisse geprägt, die durch Transaktionen mit zu verkaufenden Liegenschaften der Bank erzielt wurden.

Insgesamt erreichten die addierten Erträge der WKB beim Bruttoertrag eine neue Rekordmarke von 110,8 Millionen Franken (+2,3 Millionen Franken bzw. 2,1%).

ZUNAHME DES BRUTTOGEWINNS

Die Erhöhung des Personalbestandes im Zusammenhang mit dem Ausbau des Geschäftsnetzes hat eine Zunahme des Personalaufwandes um 0,4 Millionen Franken auf 33,2 Millionen Franken verursacht. Der übrige Geschäftsaufwand ist nahezu stabil geblieben (+0,2 Millionen Franken) und bestätigt damit die gute Kostenkontrolle. Insgesamt beläuft sich der Geschäftsaufwand auf 47,4 Millionen Franken. Der Bruttohalbjahresgewinn (Cashflow) erreichte 63,4 Millionen Franken und ist somit um 1,6 Millionen Franken bzw. 2,6% gestiegen. Dieses Halbjahresergebnis, welches trotz eines schwierigen Gesamtumfeldes im 11. Jahr in Folge gestiegen ist, wird als sehr erfreulich betrachtet. Auf adäquate Weise bringt es die Strategie der WKB zum Ausdruck, welche insbesondere auf eine verstärkte Marktpräsenz ausgerichtet ist.

Die Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste erklärt sich durch eine vorsichtige Strategie zur Bestimmung des Wertberichtigungsbedarfs mit einer individuellen Bewertung der Forderungen. Diese Situation spiegelt die rückläufige Wirtschaftskonjunktur wider.

NOCH MEHR EIGENMITTEL

Die in diesem 1. Halbjahr erzielten Performances erlauben der WKB eine Zuweisung von 18 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken und damit eine erneute Stärkung der soliden Eigenmittelbasis der Bank.
Zur Jahresmitte erzielt die WKB einen Nettogewinn von 28,2 Millionen Franken. Dies entspricht einer Steigerung von 0,6% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011.

Das erste Halbjahr 2012 endete somit für die Walliser Kantonalbank auf erfreuliche Weise. Die vor einem schwierigen Hintergrund erzielten Ergebnisse liegen weit über den Budgetprognosen. Sie sind Ausdruck der Richtigkeit der strategischen und operativen Entscheidungen der WKB.
Die Unbekannten im Hinblick auf die Entwicklung der Zinssätze und der Börsenmärkte machen Prognosen schwierig. Dank ihres bewährten Geschäftsmodells rechnet die WKB mit einem Geschäftsjahr 2012, das dem ausgezeichneten Jahr 2011 nicht nachstehen wird.

ORGANISATION DER GENERALDIREKTION

Die Ernennung von Pascal Perruchoud zum Präsidenten der Generaldirektion der WKB war begleitet von einer Analyse der Organisationsstruktur der Bank, namentlich im Lichte der ständigen Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Situation im Bankenmarkt. In diesem Umfeld zog der Verwaltungsrat das Modell einer dreiköpfigen operativen Leitung vor.
Die Generaldirektion setzt sich nun zusammen aus dem Präsidenten, Pascal Perruchoud, und zwei Mitgliedern, Nicolas Debons, Leiter der Division Kunden (Privat-, Firmen- und Vermögensverwaltungskunden), und Martin Kuonen, Leiter der Division Finanzen, Risiken und Services.
Die Einbindung der Direktionsmitglieder – welche die erweiterte Direktion bilden – in die Führung der Bank wird noch verstärkt.

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