Communiqués de presse

Halbjahresergebnisse 2013 der WKB

SITTEN, 25.  JULI 2013 – Die Walliser Kantonalbank (WKB) kann zum Ende dieses ersten Halbjahres sehr gute Ergebnisse vorweisen. Trotz einer Konjunkturverlangsamung und eines sich stark verändernden Geschäftsumfeldes sind alle Indikatoren im Plus. Der Bruttoertrag wuchs auf 118 Millionen Franken (+ 6,5 %), der Bruttogewinn auf 70,6 Millionen Franken (+ 11,5 %) und der Nettogewinn auf 29,2 Millionen Franken (+ 3,8 %). Darüber hinaus stärkte die WKB ihre Eigenmittel durch eine Zuweisung von 25 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken.
Ausserdem hat die WKB ihr Geschäftsvolumen im Bereich der Hypothekarforderungen und der Kundenguthaben gesteigert und stellt damit ihre Vertrauenswürdigkeit bei den Kunden unter Beweis. Die Managementqualität der WKB wurde schliesslich mit einer Effizienzsteigerung bei einem Kosten-/Ertrags-Verhältnis vor Abschreibung von 40,15 % (41,52 % per Ende 2012) belohnt.

Nach markanten Steigerungen in den vorigen Geschäftsjahren stabilisierte sich die Bilanzsumme bei 12,4 Milliarden Franken (+ 26,9 Millionen Franken).

QUALITATIVES WACHSTUM DER HYPOTHEKARKREDITE

Auf der Aktivseite verzeichneten die Kundenausleihungen hingegen einen Anstieg um 14,9 Millionen Franken auf 10,4 Milliarden Franken. Infolge der Nichtverlängerung fälliger Anleihen mit kurzer und mittlerer Laufzeit haben die Forderungen gegenüber Kunden um 214,2 Millionen Franken abgenommen.
Die Hypothekarforderungen machten diese Abnahme durch einen Zuwachs um 229,1 Millionen Franken auf 7,6 Milliarden Franken wieder wett. Diese Steigerung erfolgt im Rahmen des qualitativen Ansatzes, den die Bank bei der Kreditvergabe in einem besonders tiefen Zinsumfeld anstrebt.

Auf der Passivseite belaufen sich die Kundeneinlagen auf 9,3 Milliarden Franken und sind somit deutlich um 98,6 Millionen Franken gestiegen. Diese als erfreulich bewertete Situation veranschaulicht die Fähigkeit der Bank, ihre Kundschaft zu binden und zudem von einem stetigen Zufluss von Kundengeldern zu profitieren.

DIE ERTRÄGE AUS DEM KREDITGESCHÄFT ERREICHEN EINE NEUE SCHWELLE

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft ist im Vergleich zum 30. Juni des Vorjahres um 4,3 Millionen Franken bzw. 5 % auf 90,7 Millionen Franken gestiegen.
Adäquate Bilanzstrukturmassnahmen und die Zunahme der Kundenausleihungen seit dem 1. Halbjahr 2012 haben zu diesem guten Ergebnis der Hauptertragsquelle der Bank beigetragen.

STEIGERUNG DER ERTRÄGE AUS DER VERMÖGENSVERWALTUNG

Die Erholung der Finanzmärkte in der zweiten Jahreshälfte 2012 setzte sich im ersten Halbjahr 2013 fort und wirkte sich somit positiv auf das Vermögensverwaltungsgeschäft aus. In diesem Umfeld konsolidiert die WKB die von ihr verwalteten Depots bei 6,6 Milliarden Franken und weist einen Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft von 16,6 Millionen Franken aus. Dies entspricht einem Zuwachs von 8,4 %.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft erreichte mit 6 Millionen Franken ein befriedigendes Niveau, welches jedoch 0,4 Millionen Franken unter dem sehr guten Ergebnis von 2012 liegt. Diese Rubrik setzt sich hauptsächlich aus Devisenerträgen zusammen.

Der übrige ordentliche Erfolg weist mit 4,7 Millionen Franken einen deutlichen Anstieg um 1,9 Millionen Franken aus, welcher im Wesentlichen auf die Anpassung der Finanzanlagen zurückzuführen ist.

Insgesamt erreichten die addierten Erträge der WKB beim Bruttohalbjahresertrag eine neue Rekordmarke von 118 Millionen Franken (+ 7,2 Millionen Franken bzw. 6,5 %).

Der Geschäftsaufwand blieb bei 47,4 Millionen Franken stabil und bestätigt damit die Kostenkontrolle sowohl beim Personalaufwand als auch beim übrigen Geschäftsaufwand.

DER BRUTTOGEWINN STEIGT IM 12. JAHR IN FOLGE

Der Bruttohalbjahresgewinn (Cashflow) überschritt zum ersten Mal die 70-Millionen-Grenze und stieg auf 70,6 Millionen Franken an. Dies entspricht einem kräftigen Zuwachs von 7,3 Millionen Franken bzw. 11,5 %.
Dieses Halbjahresergebnis, welches trotz eines von vielen Herausforderungen geprägten Gesamtumfeldes im 12. Jahr in Folge gestiegen ist, wird als sehr erfreulich betrachtet. Auf adäquate Weise bringt es die Strategie der WKB zum Ausdruck, welche insbesondere auf eine verstärkte Marktpräsenz und ein zweckmässiges Geschäftsmodell ausgerichtet ist.
Die Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste beziffert sich zum Zeitpunkt der Zwischenbilanz insgesamt auf 1,9 Millionen Franken. Dazu sei präzisiert, dass der Wertberichtigungsbedarf für Ausfallrisiken aufgrund einer individuellen Bewertung der Forderungen ermittelt wird. Diese Situation spiegelt das gute Kreditrisikomanagement wider.

DAS OPERATIVE ERGEBNIS LEGT KRÄFTIG UM 9,6 MILLIONEN FRANKEN ZU

Das Zwischenergebnis (oder operative Ergebnis), eine wichtige Information zur Bewertung der Performance der Bank, ist markant um 9,6 Millionen Franken auf 62,6 Millionen Franken (+ 18,1 %) gestiegen. Dieses gute Ergebnis führt zu einer Zunahme der Steuern auf 8,1 Millionen Franken (+ 19,6 %) per 30. Juni 2013.

ZUWEISUNG VON 25 MILLIONEN FRANKEN AN DIE EIGENMITTEL

Die in diesem ersten Halbjahr erzielten Performances erlauben der WKB eine Zuweisung von 25 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken und damit eine erneute Stärkung der soliden Eigenmittelbasis der Bank.
Zur Jahresmitte erzielt die WKB einen Nettogewinn von 29,2 Millionen Franken. Dies entspricht einer Steigerung von 3,8 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012.

JAHRESAUSSICHTEN

Das erste Halbjahr 2013 endete somit für die Walliser Kantonalbank auf sehr erfreuliche Weise. Die erzielten Ergebnisse liegen weit über den Budgetprognosen. Sie sind Ausdruck der Richtigkeit der strategischen und operativen Entscheidungen der WKB.
Die Unbekannten im Hinblick auf die Entwicklung der Zinssätze und der Börsenmärkte machen Prognosen schwierig. Dank ihres bewährten Geschäftsmodells rechnet die WKB jedoch mit einem Geschäftsjahr 2013, welches das ausgezeichnete Geschäftsjahr 2012 übertreffen wird.

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