Communiqués de presse

Halbjahresergebnisse 2014 der Walliser Kantonalbank

SITTEN, 29. JULI 2014 – Die Walliser Kantonalbank (WKB) kann zum Ende dieses ersten Halbjahres eine Steigerung des operativen Zwischenergebnisses und des Nettogewinns um 1,6% auf 63,6 Millionen Franken beziehungsweise um 3,9% auf 30,4 Millionen Franken vorweisen. Diese Rekordergebnisse zeugen von der Managementqualität der WKB, deren Effizienz durch ein Kosten- Ertrags-Verhältnis vor Abschreibung von 40,1% (38,8% per Ende 2013 und 40,2% im Juni 2013) bestätigt wird.
Aufgrund der anhaltend tiefen Zinssituation und der Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen verzeichnet die WKB einen Rückgang der Erträge aus dem Kredit- und Vermögensverwaltungsgeschäft. Der Bruttogewinn hält sich auf hohem Niveau bei 69,7 Millionen Franken. In dem sich grundlegend verändernden Geschäftsumfeld des Bankensektors ermöglichen die Halbjahresergebnisse 2014 der WKB, ihre Eigenmittel durch eine Zuweisung von 25 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken weiter zu stärken.
Infolge einer Optimierung der Liquiditäten verminderte sich die Bilanzsumme auf 12,5 Milliarden Franken (-2,3 %).

QUALITATIVES WACHSTUM DER HYPOTHEKARKREDITE

Auf der Aktivseite verzeichnen die Kundenausleihungen einen Rückgang um 99 Millionen Franken auf 10,4 Milliarden Franken. Infolge von Rückzahlungen fälliger und nicht verlängerter Anleihen gingen die Forderungen gegenüber Kunden um 278,5 Millionen Franken zurück. Diese Position in der Höhe von 2,5 Milliarden Franken zeigt, wie wichtig die Rolle der WKB für die Wirtschaft ist.
Die Hypothekarforderungen weisen einen Zuwachs um 179,5 Millionen Franken auf 7,9 Milliarden Franken (+2,3 %) auf. Diese moderate Steigerung erfolgt im Rahmen des qualitativen Ansatzes, den die Bank bei der Kreditvergabe unter anderem in einem besonders tiefen Zinsumfeld anstrebt.
Auf der Passivseite belaufen sich die Kundeneinlagen auf 9,3 Milliarden Franken. Dies entspricht einer leichten Abnahme um 30,2 Millionen Franken bzw. 0,3%. Die Position Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform, welche um 32,8 Millionen Franken gewachsen ist, legte weiter zu.

RÜCKGANG DER ERTRÄGE AUS DEM KUNDENGESCHÄFT

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft ist im Vergleich zum 30. Juni des Vorjahres um 3,8 Millionen Franken bzw. 4,2 % auf 86,6 Millionen Franken gesunken.
Dies erklärt sich durch den Rückgang der Zinserträge infolge der anhaltend tiefen Zinssätze sowie das von der Bank angestrebte qualitative Kreditgeschäftswachstum mit vorsichtigem Ansatz.
In einem günstigen Börsenumfeld haben die von der WKB verwalteten Depots zum ersten Mal die 7 Milliarden Marke übertroffen. Dies entspricht einer Zunahme von 184,5 Millionen Franken gegenüber dem 31. Dezember 2013. Aufgrund der Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, von welcher das Vermögensverwaltungsgeschäft betroffen ist, weist die WKB einen Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft von 15,9 Millionen Franken aus. Dies entspricht einer Abnahme von 0,7 Millionen Franken bzw. 4,1%.

STEIGERUNG DER ÜBRIGEN ERTRAGSQUELLEN

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft weist ein Ergebnis von 7,6 Millionen Franken auf, eine Zunahme von 18,8%. Der Hauptgrund dafür ist die deutliche Steigerung des Erfolgs aus dem Devisengeschäft, der wichtigsten Sparte dieses Ertragsbereichs.
Der übrige ordentliche Erfolg weist mit 6,4 Millionen Franken einen Anstieg um 1,7 Millionen Franken aus, welcher im Wesentlichen auf die Finanzanlagegeschäfte zurückzuführen ist. Insgesamt trugen die verschiedenen Erträge der WKB gemeinsam dazu bei, dass der Bruttohalbjahresertrag die Summe von 116,4 Millionen Franken (-1,6 Millionen Franken bzw. 1,4%) erreichte.
Der Geschäftsaufwand verzeichnet insgesamt einen Rückgang um 0,7 Millionen Franken und bestätigt damit die Kostenkontrolle.

DER BRUTTOGEWINN HÄLT SICH AUF HOHEM NIVEAU

Der Bruttohalbjahresgewinn (Cash-flow) beläuft sich auf 69,7 Millionen Franken (-0,9 Millionen Franken bzw. 1,3 %). Dieses Halbjahresergebnis wird als sehr erfreulich bewertet.
Die Position Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste beziffert sich zum Zeitpunkt der Zwischenbilanz insgesamt auf 0,1 Millionen Franken. Dazu sei präzisiert, dass der Wertberichtigungsbedarf für Ausfallrisiken aufgrund einer individuellen Bewertung der Forderungen ermittelt wird.

STEIGERUNG DES OPERATIVEN ERGEBNISSES

Das operative Ergebnis oder Zwischenergebnis, eine wichtige Information zur Bewertung der Leistung der Bank, ist um 1 Million Franken auf 63,6 Millionen Franken (+1,6%) gestiegen. Dieses Ergebnis führt zu einer Zunahme der Steuern auf 8,2 Millionen Franken (+1,2 %) per 30. Juni 2014.

ZUWEISUNG VON 25 MILLIONEN FRANKEN AN DIE EIGENMITTEL

Die in diesem ersten Halbjahr erzielten Ergebnisse erlauben der WKB eine Zuweisung von 25 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken. Dank dieser Zuweisung können die zusätzlichen Eigenmittelanforderungen an den antizyklischen Puffer erfüllt und dem Willen
zu einer weiteren Eigenmittelstärkung der Bank entsprochen werden.
Zur Jahresmitte erzielt die WKB einen Nettogewinn von 30,4 Millionen Franken. Dies entspricht einer Steigerung von 3,9% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013.

JAHRESAUSSICHTEN

Das erste Halbjahr 2014 endete somit für die Walliser Kantonalbank auf sehr erfreuliche Weise. Die erzielten Ergebnisse sind Ausdruck der Richtigkeit der strategischen und operativen Entscheidungen der WKB.
Die Unbekannten im Hinblick auf die Entwicklung der Zinssätze und der Börsenmärkte machen Prognosen schwierig. Die WKB rechnet jedoch mit einem Geschäftsjahr 2014, das dem ausgezeichneten Geschäftsjahr 2013 nicht nachstehen wird.

 

 

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