Communiqués de presse

Halbjahresergebnisse 2016 der Walliser Kantonalbank (WKB)

Operatives Ergebnis und Nettogewinn leicht gestiegen

Trotz schwierigem Wirtschaftsumfeld erzielt die Walliser Kantonalbank (WKB) im ersten Halbjahr 2016 gute Ergebnisse. Das operative Ergebnis beläuft sich auf
CHF 54,4 Millionen, also eine Zunahme von 0,3%. Der Nettogewinn beträgt CHF 30,9 Millionen und ist damit um 0,9% gestiegen. Die Kundenausleihungen verzeichnen einen Zuwachs von 2,2%, welcher hauptsächlich auf die Hypothekarforderungen (3,1%) zurückzuführen ist. Mit einem Kosten-Ertrags-Verhältnis vor Abschreibungen von 47,3% gehört die WKB zu den effizientesten Banken der Schweiz. Die guten Ergebnisse ermöglichen der WKB eine weitere Stärkung ihrer Eigenmittel. Die Bilanzsumme wuchs um CHF 364 Millionen auf CHF 14,3 Milliarden an.

ZUNAHME DER HYPOTHEKARKREDITE

Die Kundenausleihungen nahmen um CHF 237,2 Millionen bzw. 2,2% auf CHF 11,1 Milliarden zu. Diese Zunahme ist hauptsächlich auf die Hypothekarforderungen zurückzuführen, welche einen Zuwachs um
CHF 260,4 Millionen (3,1%) auf CHF 8,7 Milliarden aufweisen. Die Forderungen gegenüber Kunden nahmen in einem konkurrenzstarken Markt mit rückläufigen Investitionen um CHF 23,2 Millionen auf
CHF 2,4 Milliarden ab.

STEIGERUNG DES BRUTTOERGEBNISSES AUS DEM ZINSENGESCHÄFT

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, der wichtigsten Ertragsquelle der Bank, nahm um CHF 1,4 Millionen (1,8%) auf CHF 80 Millionen zu, bedingt durch die kombinierte Wirkung einer qualitativen Steigerung des Kreditvolumens und einer guten Refinanzierungskontrolle. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft beläuft sich auf CHF 16,7 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 8,6%, welche namentlich durch eine grosse Unsicherheit auf den Märkten begründet ist.

STARKE ZUNAHME DES HANDELSGESCHÄFTS UND RÜCKGANG DER ÜBRIGEN ORDENTLICHEN ERFOLGE

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft weist ein Ergebnis von CHF 10,4 Millionen auf, also eine Zunahme von 37%. Diese Rubrik setzt sich hauptsächlich aus dem Erfolg aus dem Devisengeschäft zusammen. Der übrige ordentliche Erfolg weist mit CHF 2,7 Millionen eine Abnahme um CHF 4,3 Millionen aus, welche im Wesentlichen auf die Erfolge aus Veräusserungen von Finanzanlagen zurückzuführen ist.

AUFSTOCKUNG DER PERSONALBESTÄNDE IN DEN FILIALEN

Der Geschäftsaufwand nahm um 5,2% auf CHF 53,9 Millionen zu. Der Personalaufwand beläuft sich auf CHF 33,9 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme von 6,2%, welche hauptsächlich durch eine Aufstockung der Personalbestände in den Filialen und in gewissen Schlüsselpositionen bedingt ist. Diese Stärkung ist Teil der von der WKB beschlossenen Strategie zur Erhöhung ihrer Präsenz in Kundennähe und zur Steigerung des von den Bankenregulatoren verlangten Professionalitätsgrades. Der übrige Geschäftsaufwand liegt bei CHF 19,9 Millionen und erhöhte sich damit um CHF 0,7 Millionen. Mit einem Kosten-Ertrags-Verhältnis vor Abschreibungen von 47,3% gehört die WKB zu den effizientesten Banken der Schweiz.

OPERATIVES ERGEBNIS LEICHT GESTIEGEN

Das operative Ergebnis beläuft sich auf CHF 54,4 Millionen und ist damit leicht angestiegen (0,3%). Dieses positive Ergebnis zeugt von der guten Entwicklung der Geschäfte trotz negativer Zinssätze, unsicherem Wirtschaftsklima und der geplanten Erhöhung des Geschäftsaufwandes.

STÄRKUNG DER EIGENMITTEL UM 25,2 MILLIONEN FRANKEN

Trotz schwieriger Konjunktur ist die WKB in der Lage, CHF 16 Millionen an die Reserven für allgemeine Bankrisiken zuzuweisen. Einschliesslich den CHF 9,2 Millionen, welche von der im Februar 2016 erfolgten Kapitalerhöhung stammen, erhöht die WKB ihre Eigenmittel weiter um CHF 25,2 Millionen.

Zur Jahresmitte erzielte die WKB einen Nettogewinn von CHF 30,9 Millionen, welcher gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 um 0,9% gestiegen ist.

JAHRESAUSSICHTEN

Das erste Halbjahr 2016 verlief wie zu Jahresbeginn erwartet. Die Walliser Kantonalbank stellt sich den zahlreichen sich bietenden Herausforderungen, indem sie in das Humankapital, in die ständige Verbesserung der Informatiksysteme und in die Digitalisierung ihrer Dienstleistungen investiert. Dank ihres sehr guten Finanzfundaments kann die WKB ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln. Für das zweite Halbjahr 2016, welches von einer schwierigen Konjunktur, der hohen Volatilität der Märkte und von den Brexit-Unsicherheiten geprägt ist, rechnet die WKB mit einem Geschäftsvolumen in der Höhe des ersten Halbjahres. Die Bank dürfte einen Jahresgewinn 2016 erreichen, der dem guten Ergebnis 2015 nicht nachsteht.

SITTEN, 27. JULI 2016

Newsletter - Bleiben Sie auf dem Laufenden.

Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter.